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Kontraste in der Malerei

Kurt Bonner ist ein sehr vielseitiger Künstler.
Kurt Bonner ist ein sehr vielseitiger Künstler. ©Elke Kager Meyer
Kurt Bonner zeigt sein vielfältiges Schaffen ab kommendem Dienstag in Bregenz
Kurt Bonner

Der Name Kurt Bonner wird vor allem mit der Ikonen-Malerei – also Heiligenbilder, die überwiegend in den orthodoxen Kirchen verehrt werden – in Verbindung gebracht. Doch sein künstlerisches Schaffen ist weit vielfältiger, wie er im Gespräch erzählt.

Doch der Reihe nach: Geboren wurde der Thüringer 1946 in Bludenz, seine Familie besaß ein Papier- und Lederwarengeschäft. „Meine Eltern hatten wenig Zeit für uns, dafür hatten wir jedoch viele Möglichkeiten, uns mit Zeichnen und Malen zu beschäftigen“, erinnert er sich. Damals, als Farbstifte nur für wenige Kinder eine Selbstverständlichkeit waren, bot ihm dies die Möglichkeit, sein Talent zu entfalten. „Mein großes Vorbild war natürlich mein fünf Jahre älterer Bruder. Ich wollte auch so gut zeichnen können wie er“, erzählt Kurt Bonner lachend.

Mit 21 Jahren kam er erstmals mit der Ikonen-Malerei in Berührung und befasste sich intensiv damit. „Dan Professor Willi Schmutzhard hatte ich vier Mal die Möglichkeit, auf dem Berg Athos einen Ikonenmal-Lehrer zu besuchen, Pater Grigorius war ein höchst interessanter Mann und wies mich in die byzantinischen Farbgeheimnisse ein.“ Über 250 Ikonen hat Bonner so im Laufe der Zeit gemalt, rund 50 sind noch in seinem Besitz.

Von Ikonen zu Acryl

Die durch Corona bedingte Lockdown-Zeit brachte für Kurt Bonner den Wunsch nach Veränderung und Erweiterung seines künstlerischen Schaffens mit sich. Die neuen Medien bringen es mit sich, dass viele Anregungen aus dem Internet abrufbar sind. „Ich habe mich immer der Herausforderung gestellt, mich beim Malen so nah wie möglich an das Original heranzutasten“, beschreibt Bonner seinen Perfektionsanspruch in diesem Bereich. Acryl erwies sich dabei als geeignete Technik, um seinen Bildern Ausdruck zu verleihen. Die Bandbreite ist groß – von Stillleben, über Aktbilder bis hin zu abstrakten Werken. „In dieser Form der Malerei kommt mein Ich mehr zum Vorschein.“

Ausstellung in der LustBar

Am Dienstag, 29. März, um 19 Uhr wird nun in der Bregenzer „Lust-Café-Bar“ eine Ausstellung eröffnet. „Unter dem Titel Kontraste ist dabei ein Querschnitt meines Schaffens ausgestellt“, lädt Kurt Bonner zum Ausstellungsbesuch ein. Die Vernissage der von Erwin Buttazoni kuratierten Ausstellung wird musikalisch von Günther Loacker umrahmt. Zu sehen sind die Bilder bis 30. Juni jeweils zu den Öffnungszeiten des Lokals.

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