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Erster Wahlgang beim Konklave ergebnislos

Am Dienstag Nachmittag um 16:30 Uhr beginnt das Warten auf den weißen Rauch über dem Petersplatz.
Am Dienstag Nachmittag um 16:30 Uhr beginnt das Warten auf den weißen Rauch über dem Petersplatz. ©EPA
Die 115 Kardinäle aus aller Welt haben sich am Dienstagabend beim ersten Wahlgang in der Sixtinischen Kapelle in Rom nicht auf einen neuen Papst einigen können. Aus dem Rauchfang der Sixtinischen Kapelle stieg schwarzer Rauch auf - als Zeichen, dass bei der Abstimmung kein Name die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit bekommen hatte. Ab Mittwoch soll es täglich vier Wahlgänge geben.
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Am Dienstagnachmittag waren die Geistlichen aus allen Kontinenten in einer Prozession vom Apostolischen Palast in die Sixtinische Kapelle gezogen. Dort sprachen sie zunächst eine Eidesformel und schworen ewige Geheimhaltung über die Abstimmungen. Danach hieß es “Extra omnes!” (Alle hinaus!). Nur die wahlberechtigten Kardinäle blieben in der Kapelle zurück. Vatikan-Kenner in Rom gehen davon aus, dass das Konklave nur wenige Tage dauern dürfte. Den Kirchenmännern ist in den Tagen der Wahl keinerlei Kontakt zur Außenwelt erlaubt. Damit sie in ihren Entscheidungen völlig unabhängig sind, dürfen sie nicht einmal Zeitung lesen.

Tausende Schaulustige versammelten sich trotz Regens auf dem Petersplatz und warteten auf den Rauch, unter ihnen auch der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Konzentrierte Blicke richteten sich auf den Rauchfang über der Sixtinischen Kapelle. Als schwarzer Rauch aufstieg, brachten viele ihre Enttäuschung zum Ausdruck. Viele Gläubige waren schon am Nachmittag zum Petersdom geströmt, als die Kardinäle feierlich ins Konklave einzogen. Vor Großleinwänden wurde applaudiert, als dort das Verschließen der Türen zur Sixtinischen Kapelle gezeigt wurde.

Für Aufsehen sorgten Aktivistinnen der ukrainischen Frauenbewegung Femen. Zwei Demonstrantinnen aus der Ukraine entblößten ihre Brüste und zündeten eine rosa Rauchbombe. Sie skandierten Slogans wie “Kein Papst mehr” (“Pope no more”). Daraufhin wurden sie von der italienischen Polizei abgeführt. Die Oben-ohne-Feministinnen sind international für aufsehenerregende Protestaktionen bekannt. Femen prangert vor allem Prostitution und Sextourismus an.

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