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Konjunkturumfrage: Vorarlberger Industrie optimistisch

Von links: Michael Amann und Christoph Hinteregger von der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Mathias Burtscher, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg
Von links: Michael Amann und Christoph Hinteregger von der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Mathias Burtscher, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg ©VOL.AT/Markus Sturn
Dornbirn - Die Vorarlberger Industrieunternehmer sind zufrieden mit der gegenwärtigen Konjunkturlage und zeigen sich auch für die kommenden Monate optimistisch.
Interview mit Christoph Hinteregger
Entwicklung des Geschäftsklimas
Ergebnisse der Konjunkturumfrage

Zu diesem Ergebnis kommt der “Geschäftsklima-Index” der Wirtschaftskammer Vorarlberg für das 4. Quartal 2012. In der Frage der Flexibilisierung von Arbeitszeiten stellt man sich hinter die Industriellenvereinigung.

Der Geschäftsklimaindex hat sich im 4. Quartal 2012 um 5,6 Prozentpunkte gegenüber dem dritten Quartal verbessert. Dabei handelt es sich um den Mittelwert der Einschätzungen der gegenwärtigen Geschäftslage und der Einschätzung der Geschäftslage im nächsten halben Jahr. Etwa ein Drittel der 47 befragten Unternehmen gaben an, mit dem Gang der Geschäfte zufrieden zu sein. Lediglich sieben Prozent sind unzufrieden. Gleich 95 Prozent erwarten sich eine gleich bleibende Wirtschaftslage in den nächsten sechs Monaten – eine Steigerung von 30 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Große branchenspezifische Unterschiede

Eine genauerer Blick auf die Branchenergebnisse ergibt allerdings ein differenzierteres Bild. Verschlechtert hat sich die Stimmung etwa in der Maschinen- und Metallindustrie. Der Sparte macht vor allem der enorme Preisdruck zu schaffen. Durchschnittlich laufen die Geschäfte in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, ähnlich sieht die Situation für die Textilindustrie aus. Immerhin sei es Letzterer gelungen, sich “Nischen zu suchen, die dem enormen Preisdruck weniger ausgesetzt sind als in früheren Zeit” – so Mathias Burtscher, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Vorarlberg. Lediglich die Elektroindustrie zeigt sich rundum zufrieden. Hier stieg der Saldo der Zufriedenheitsindexes von plus fünf gleich auf plus 50 Prozentpunkte.

“Arbeiten, wenn Arbeit da ist”

In der Frage der Flexibilierung der Arbeitszeiten stellt sich die Wirtschaftskammer hinter die Industriellenvereinigung. Die gegenwärtigen Kollektivverträge würden die Unternehmer einengen, betont Christoph Hinteresser, Spartenobmann Industrie bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Eine Flexibilisierung sei deswegen notwendig, weil damit besser auf konjunkturelle Schwankungen reagiert werden könne: “Wir wollen, dass man dann arbeitet, wenn Arbeit da ist.” Und das kann eben bedeuten, dass die Arbeitnehmer in Hochzeiten auch mal zehn bis zwölf Stunden täglich anpacken müssen.

Christoph Hinteregger im Gespräch

 

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