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Know-how weltweit: Hart, härter, Tribudo

Die Expertise des Schlinsers Udo M. Rauch ist weltweit gefragt.

Sein Studium der technischen Chemie an der TU Wien und University College in Dublin hat er mit Bravour gemeistert. Nach elf Jahren in einem weltweit führenden Betrieb für Dünnfilm-Beschichtungen hatte er genügend Know-how und praktische Erfahrung, um sein eigenes Ingenieurbüro Tribudo zu gründen.

Sein Spezialgebiet ist das PVD-Verfahren. Unter Vakuum und bei Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius werden  Bauteile mit verschiedensten Metalllegierungen oder auch mit einem Diamantfilm beschichtet. Obwohl diese Schicht nur wenige tausendstel Millimeter „dick“ ist, verleiht sie den Bauteilen völlig neue Eigenschaften: Vor allem werden sie um ein Vielfaches härter. Die Lebensdauer der beschichteten Materialien wird so entscheidend verlängert.

Von Raumfahrt bis Duschkopf

Die Anwendungsmöglichkeiten des erst 1978 in Liechtenstein entwickelten und inzwischen weltweit angewandten Verfahrens sind endlos. Präzisionsgeräte in Medizin oder Raumfahrt erhalten damit ebenso den letzten Schliff wie Bohrer und Fräser sowie deren Herstellungswerkzeuge. In der Automobilindustrie werden damit extrem beanspruchte Bauteile wie Kolbenringe oder Einspritzdüsen für Turbomotoren gehärtet. Armaturen von Nobelkarossen werden im PVD-Verfahren ebenso veredelt wie Duschköpfe.

So vielfältig die Anwendung, so komplex ist das Verfahren selbst. Schon kleinste Fehler bei der Vorbereitung des Materials oder im Bearbeitungsprozess können die positiven PVD-Effekte behindern. Udo Rauch kennt sich hier wie kaum ein anderer aus und steht seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Die Tribudo-Expertise aus Schlins ist weltweit gefragt: Schließlich kann damit viel Geld gespart werden.

Sein enormes Wissen auch auf anderen technisch-chemischen Gebieten gibt er als Gastlehrer an der Fachhochschule Dornbirn den Elektronik-Studenten weiter. Über die Zusammenarbeit der Textil-HTL Dornbirn mit dem Institut für Textilchemie und Textilphysik der Universität Innsbruck ist er immer up to date, was neue Forschungen auf diesem und anderen Spezialgebieten anlangt.

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