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Klubs entscheiden im Fall Adefemi

Eine Bundesliga-Bestimmung lässt keine sofortige Spielberechtigung für Altach-Spieler Olubayo Adefemi zu.

Die Hinhaltetaktik des Weltverbandes (FIFA) könnte für cashpoint SCR Altach zum Bumerang werden. Der 23-jährige Nigerianer wurde vom Klub zwar vor dem Ende der Transferzeit bei der Bundesliga angemeldet, doch da fehlten mit der internationalen Freigabe und der Arbeitsbewilligung zwei wichtige Dokumente. Und in Paragraf 13 der BL-Durchführungsbestimmungen steht zudem, dass nach dem ersten Meisterschaftsspiel in der Frühjahrsmeisterschft keine Spielberechtigung mehr erteilt werden darf. Mag. Christian Ebenbauer, bei der Bundesliga für Recht und Spielbetrieb zuständig, hat dies in der Form auch dem heimischen Oberhausklub mitgeteilt. Für BL-Pressesprecher Christian Kircher ist in diesem Fall die Schuld nicht bei Altach zu suchen, sondern er sieht den Klub vielmehr als “Opfer des langen Prozesses bei der FIFA”.

Ein Fall mit viel Brisanz

Dass der Fall Adefemi gerade im Vorfeld der Partie in Mattersburg für Brisanz sorgt, ist man sich bei der Bundesliga durchaus bewusst. Deshalb ist man bemüht, keine schiefe Optik aufkommen zu lassen. Immerhin ist Liga-Präsident Martin Pucher ja auch der Klubchef des nächsten Altach-Gegners. “Für die Liga hat der Fall oberste Priorität”, so Kircher. Deshalb wurde noch gestern eine E-Mail an die BL-Klubs versandt. Die Vereine wurden darin aufgefordert, Stellung zu beziehen. Möglicherweise könnten die Bestimmungen dann rasch adaptiert werden (Kircher: “Wir hatten bislang noch nie einen Fall Adefemi”) und der Altach-Verteidiger noch vor dem Mattersburg-Spiel die Spielberechtigung erhalten.

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