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Kloster Gwiggen setzt auf Nachhaltigkeit

Kloster Gwiggen
Kloster Gwiggen ©KG
Ab 1. April 2020 wird ein großer Teil der Flächen beim Zisterzienserinnenabtei Mariastern Gwiggen biologisch bewirtschaftet.
Kloster Gwiggen

Schon seit Langem ist der Gemüsegarten innerhalb der Klausur Bio-zertifiziert. Seit mehreren Jahren bereitet sich die Klostergemeinschaft darauf vor, auch die landwirtschaftliche Nutzfläche neu zu verpachten und auf biologischen und nachhaltigen Landbau umzustellen. Mit der Neuverpachtung wurde zugewartet, bis der derzeitige Pächter das Pensionsalter erreicht hat. Mit 1. April 2020 wird nun der Großteil der landwirtschaftlichen Fläche an drei Bio-Heumilchbauern aus Hohenweiler verpachtet. Diese kümmern sich auch um das dort befindliche Streuobst. Das Kloster Gwiggen mit Äbtissin M. Hildegard Brem leistet so einen weiteren Beitrag für die Bewahrung unserer Schöpfung.

 

Das idyllisch gelegene Hohenweiler Kloster führt seinen Ursprung auf die drei im Schweizer Kanton Thurgau im 13. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserinnenabteien Kalchrain, Feldbach und Tänikon zurück, die 1848 der Klosteraufhebung durch den thurgauischen Großen Rat zum Opfer fielen. 1856 erwarben die Konvente von Kalchrain und Feldbach das Schlösschen Gwiggen in Vorarlberg und begannen hier das reguläre Leben; 1869 schloss sich ihnen der Konvent von Tänikon an. Die Hohenweiler Parzelle Gwiggen – Cavica – wird in einer Urkunde schon im Jahr 802 als Lehen von St. Gallen erwähnt – es ist die älteste erhaltene Urkunde Österreichs.

Das ehemalige Schlossgebäude von Gwiggen mit Lorettokapelle geht auf das 17. Jahrhundert zurück.

Heute befinden sich dort der Pfortenbereich, die Abtei und Räume für die Aufnahme von Gästen.

Zuerst erweiterten die Zisterzienserinnen das Schlösschen nordwärts durch einen langgestreckten Klostertrakt mit Zellen und Refektorium. Im späteren 19. Jahrhundert plante man ein Klostergeviert nach dem Vorbild mittelalterlicher Zisterzienserinnenanlagen. Der bestehende Zellentrakt, an den man das neuromanische Kapitelhaus anfügte, wurde zum Ostflügel des neuen Gebäudegeviertes, an dessen Nordseite 1896 die große neuromanische Kirche erbaut wurde. Mit den daran angelehnten Nord- und Ostflügeln des Kreuzganges, dessen West- und Südseite nur aus einem provisorischen Holzgang als Prozessionsweg bestand, fand der Bau seinen vorläufigen Abschluss.

Ein Anwachsen der Klosterfamilie machte es 1987 notwendig, die fehlenden Süd- und Westtrakte anzubauen. Sie enthalten Zellen, Refektorium, Bibliothek, Werkstätten, sowie Gästezimmer und einen Saal für Veranstaltungen. Der Kreuzgang, nun ergänzt durch die zwei neuen offenen Süd- und Westflügel, umschließt einen kleinen Park mit Brunnen sowie den Friedhof der Schwestern.

Aktuell befindet sich der Neubau des Noviziatsgebäude aus dem Jahr 1870 im Endspurt. Die zukunftsorientierte, ökologisch nachhaltige und energiesparende Erneuerung ist kurz vor dem Abschluss. Auf Wunsch des Denkmalamtes wurde der alte Außencharakter in seiner Architektur erhalten, innen wird das Gebäude der neuen Nutzung zugeführt. In zeitgemäßem Standard

entstanden Wohnräume mit Nasszellen sowie Aufenthalts- und Unterrichtsräume. Das Erdgeschoß

wurde komplett rollstuhlgängig eingerichtet, mit Wohnräumen für ältere und pflegebedürftige

Schwestern.

Mit seinem breiten und abwechslungsreichen Programm ist das Kloster Gwiggen schon lange ein kulturelles

und spirituelles Zentrum, das weit über die Vorarlberger Landesgrenzen hinweg bekannt ist.

Unter www.mariastern-gwiggen.at sind Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und

zum Klosterleben abrufbar.

 

 

 

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