Klösterle: Tourengeher von Schneebrett mitgerissen

Tourengeher wurde 60 Meter mitgerissen
Tourengeher wurde 60 Meter mitgerissen ©Polizei
Klösterle - Am Freitagnachmittag wurde ein deutscher Skitourengeher in Klösterle von einem Schneebrett rund 60 Meter mitgerissen. Er konnte von seinen Skitouren-Kollegen unverletzt befreit werden.

Drei deutsche Skitourengeher stiegen Freitag von Rauz auf den östlichen Maroikopf auf. Gegen 14.10 Uhr begann die Gruppe mit der Abfahrt über den Nord-Ost Hang. Während zwei Tourengeher im Bereich der Aufstiegsspur abfuhren, wählte der Dritte eine etwas steilere Variante im Hang für seine Abfahrt aus. Nach einigen Schwüngen kam er über eine Geländekante in einen steileren Hangbereich und löste dort ein Schneebrett aus, von welchem er rund 60 Meter weit mitgerissen wurde.

Kollegen konnten Verschütteten befreien

Beim Stillstand der Lawine war er bis zur Brust verschüttet. Seine Kollegen, die durch das Schneebrett nicht gefährdet waren, kamen ihm zur Hilfe und konnten ihn unverletzt aus den Schneemassen befreien. Die Unfallmeldung wurde von einem Skitourengeher, welcher sich auf Knödel-Kopf befand abgesetzt. Dieser konnte ein frisches Schneebrett mit einer Einfahrtsspur auf dem Maroi-Kopf wahrnehmen. Im Einsatz waren der Notarzthubschrauber C8 und der Polizeihubschrauber Libelle mit Besatzung. Die Schitourengeher, die mit einem Suchgerät, Schaufel und Sonde ausgestattet waren, fuhren jedoch selbständig ab.

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