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Klien testet den Hybrid-BMW

In der vergangenen Woche hatte BMW-Sauber die ersten Runden mit seinem neuen Formel-1-Boliden mit Hybridantrieb und Energierückgewinnungs-System abgespult.

Der Este Marko Asmer (23), neben Christian Klien der zweite Testpilot im Team, legte vor einer Woche auf dem BMW-Testgelände von Miramas in Südfrankreich 48 km zurück.

Nicht ohne Probleme

Dieser Probelauf ging ohne Probleme über die Bühne. Anders als beim Honda-Team, das gleich zwei Anläufe brauchte, um das ab 2009 neu in der Formel 1 eingesetzte KERS-System zum Laufen zu bringen. KERS steht für Kinetic Energy Recovery System, also für Systeme zur Energierückgewinnung im Auto. Bei der Honda-Premiere auf einem spanischen Flugfeld hatten Interferenzen die Elektronik lahmgelegt. Die zweite Probefahrt in Silverstone funktionierte besser. Bis zum ersten wirklichen Test muss Honda allerdings noch warten. „Wir rüsten gerade ein zweites Chassis für diesen Test mit KERS aus. Die ersten Versuchsfahrten haben wir mit einem Uralt-Chassis durchgeführt. Wir wollten nur die Funktionen prüfen“, sagte Teamboss Ross Brawn. BMW-Sauber ist dabei schon viel weiter. Klien bestreitet ab heute in Jerez de la Frontera den ersten von vier Testtagen mit dem KERS-Versuchsträger. Es handelt sich dabei um das aktuelle BMW-Sauber-Auto F1.08, das zusätzlich zum üblichen Verbrennungsmotor mit den KERS-Elementen bestückt ist – also mit Elektromotor, Batterien und der Regelelektronik. Klien wird auch morgen im Cockpit sitzen, dann allerdings in jenem des jetzigen Boliden mit herkömmlicher Technik. Für den Hohenemser sind es die ersten F1-Ausfahrten seit Februar. Technikkoordinator Willy Rampf zum KERS-Test: „Man wird von außen erkennen können, dass wir mit dem Hybridantrieb fahren. Die Verkleidung des Wagens hat einige Ausbuchtungen, weil wir die zusätzlichen Komponenten ja irgendwo unterbringen mussten.“

Vorsprung für BMW

Dieses BMW-Sauber-Experimentalauto ist allerdings nicht ein Interimsmodell. „Dieser Wagen hat nichts mit dem nächstjährigen Fahrzeug zu tun“, präzisierte Rampf, „er dient lediglich als reiner Versuchsträger für diese Funktionstests“. BMW-Saubers Konkurrenten Ferrari, McLaren-Mercedes und Williams-Toyota wollen Ende September zum ersten Mal ihre Hybrid-Prototypen testen. Auch bei Red Bull Racing werden die Arbeiten an der Hybridtechnik forciert. Dabei musste das Team von Dietrich Mateschitz zuletzt einen kleinen Rückschlag hinnehmen. In der Fabrik in Milton Keynes verursachte ein Fehler an den Batterien einen kleineren Brand. Sogar die Feuerwehr musste

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