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Klien: "Singapur kann an die Substanz gehen"

"Der Große Preis von Singapur ist auch heuer wieder ein außergewöhnliches Rennen. Anders als im Vorjahr wissen wir heuer aber, was uns bei diesem Nachtrennen am Äquator erwartet", so Christian Klien in einer Aussendung.

“Schweißtreibende 61 Runden am absoluten Limit und kein Meter Platz, um einen Fehler zu machen. Eine Buckelpiste wie den Marina Bay Street Circuit spürt man als Fahrer nach dem Wochenende in den Knochen. Und die vielen 90-Grad Kurven, die man nicht einsehen kann, machen den Singapur-Grand Prix auch mental sehr anstrengend.

Über die Sicht beim Flutlicht aus 1.500 Scheinwerfern (insg. 3 Mio Watt) macht sich jedoch keiner mehr Sorgen. Und schon gar erst nicht, wenn man mal den Genuss hatte, bei einem 24-Stunden-Rennen wie in Le Mans die Nacht-Turns auf einer quasi unbeleuchteten Strecke mit über 300 km/h zu fahren. Die einzige Unsicherheit für die Formel 1 könnte starker Regen beim Nachtrennen sein. Da gibt es noch keine Erfahrungswerte. Aber wenn es regnet, sieht man in einem Formel 1-Auto auch am Tag nicht viel. Also ist der Un-terschied vermutlich nicht allzu groß.

Ich selbst habe am Sonntag noch ausgiebig das letzte Update-Paket für den BMW Sauber F1.09 getestet – einen neuen Frontflügel, stärker eingezogene Seitenkästen, einen weiterentwickelten Doppeldiffusor und einen modifizierten Heckflügel. Zudem verfügt das Auto auch über ein völlig neues Getriebe. Diese „straight line tests“ sind ein wichtiger Gradmesser. Bis zu diesem Zeitpunkt finden alle Entwicklungen und Berechnungen ausschließlich im Windkanal statt. Erst wenn man die Werte mit jenen vergleicht, die ein Test in „freier Wildbahn“ ergibt, weiß man wirklich, ob die Updates so funktionieren, wie sie vom Computer berechnet wurden. Auch wenn man nur geradeaus fahren darf, bekommt man ein ziemlich gutes Gefühl fürs Auto. Und wir hoffen natürlich alle, dass es dank des neuen Pakets im Saisonfinale noch einen Schritt vorwärts gibt.”

BEMERKENSWERTES ZUM SINGAPUR-WOCHENENDE
 Die Belastungen von Singapur in Zahlen: Man schaltet 76 mal pro Run-de. Der Kurs hat nicht weniger als 25 Kurven (14 rechts, 9 links) und die längste Vollgaspassage ist nur 650 Meter lang, was einer Fahrzeit von 9 Sekunden entspricht.
 In Singapur werden alle Fahrer die hellsten Helmvisiere verwenden. Darüber klebt man drei bis fünf dünne Folien, die man während des Rennens abreissen kann, wenn sie verschmutzen. Noch mehr Folien würden die Sicht beeinträchtigen.
 Der Sehtest ist fixer Bestandteil des Medical Check, den jeder Fahrer am Saisonbeginn absolvieren muss. Seit Bourdais (und davor Ralf Schumacher und Jacques Villeneuve) kein Cockpit mehr hat, fährt in der Formel 1 kein einziger Brillenträger mehr mit. (Quelle: Newsletter)

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