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Klien glänzte bei Le-Mans-Test

Der Peugeot-Werks-Pilot aus Hohenems absolvierte bei seinem Le-Mans-Debüt den Rookie-Test.

Christian Kliens Terminplan ist derzeit dicht gedrängt. Nach dem Monaco-GP-Wochenende testete der Hohenemser am vorletzten Montag den Peugeot LMP1-Boliden im französischen Magny Cours. Es folgten zwei Testtage in Vairano, südlich von Mailand, für das BMW Sauber F1-Team mit Aerodynamik-Erprobungen, und zuletzt absolvierte der 25-Jährige beim offiziellen Testtag für den 24-Stunden-Klassiker von Le Mans mit dem Peugeot-Renner sein Debüt auf der 13,629 km langen französischen Rennstrecke.

Peugeot-Bestzeiten

Bei dem Test werden traditionell zwei Wochen vor dem Rennen nochmals das Fahrwerkssetup und der Treibstoffverbrauch genau analysiert und optimiert. Von Neulingen fordert der Veranstalter, der Automobile Club de lOuest (ACO), einen “Rookie”-Test. Die Le-Mans-Debütanten müssen mindestens zehn Runden absolvieren, damit sie überhaupt zum Rennen zugelassen werden. Da am Samstag die Rennstrecke von einem längeren Wolkenbruch praktisch geflutet wurde, war die Piste Sonntagvormittag noch sehr schmutzig. Bei leichtem Re-gen stemmte Christian dann mit seinem 700-PS-Dieselrenner in der ersten Session mit 3:43,228 Min. unter den 21 LMP1-Teams gleich mal die siebentschnellste Zeit, war zu diesem Zeitpunkt nur sechs Sekunden langsamer als der Schnellste, Allan McNish im Audi R 10. Am frühen Nachmittag, in der zweiten Session, als die Piste kurz völlig auftrocknete, übernahmen Kliens Peugeot-Teamkollegen Ricardo Zonta und Frank Montagny das Auto mit der Nummer 9. Letzterer “glühte” in 3:26,641 Min. um den Kurs und war somit Zweitschnellster hinter Pedro Lamy (3:22,222) im Schwestern-Peugeot. Lamy war damit um ganze vier Sekunden schneller als die Poleposition-Zeit von Sarrazin aus dem Vorjahr. Gegen 16 Uhr – als es wieder zu regnen anfing – durfte Klien nochmals auf die Strecke und markierte mit 3:53 Min. die zu diesem Zeitpunkt schnellsten Rundenzeiten. “Im Regen hängt die Gischt des vorausfahrenden Autos extrem zwischen den Bäumen. Dazu ist es sehr rutschig, weil der Reifenabrieb weggewaschen wird.”

Über Landstraßen

Klien/Zonta/Montagny fuhren beinahe 1000 Kilometer. Gut ein Drittel der Distanz durfte der Hohenemser absolvieren. Klien: “Das Einprägen der Strecke dauert aufgrund der größeren Streckenlänge freilich etwas länger, war aber kein großes Problem. Die Piste führt ja großteils über normale Landstraßen, da gibt es unterschiedliche Fahrbahnbeläge, rutschige Straßenmarkierungen und etliche Bodenwellen, die man sich doch gut einprägen muss.”

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