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Kleine Boote ganz groß

Die Segel hissen heißt es in wenigen Tagen am Pichlinger See bei Linz, allerdings in verkleinertem Maßstab: Vom 21. April bis zum 4. Mai wird Oberösterreich zum "Mekka" für Freunde von Modellsegelbooten.

185 Teilnehmer aus 16 Nationen werden bei der international besetzten WM im Modellsegeln (RC-Segeln) mit ihren “Renngeräten” um die Wette “steuern”. “Österreich wird bei dieser Veranstaltung klar auf Medaillenkurs liegen”, erklärte der Initiator und zweifacher Vizeweltmeister Manfred Wolfinger.

Gestartet wird in insgesamt drei Klassen. “In der ersten Kategorie – genannt F5-E – gehen die Teilnehmer mit Booten an den Start, die ausschließlich aus Glasfaser und Holz hergestellt wurden und maximal vier Kilogramm schwer sind. In der Klasse F5-M werden Kunststoff-Boote mit einem Gewicht zwischen 4,7 und 4,9 Kilo zu Wasser gelassen, in der F5-10 – der Konstruktionsklasse – segeln Boote mit einem Gesamtgewicht von bis zu 5,5 Kilogramm”, erklärte Wolfinger.

Beim Start ist dann “Fingerspitzengefühl” gefragt. Bei jeder der einzelnen Klassen findet ein so genannter Massenstart statt. “Da gibt’s schon einen gewaltigen Tumult, wenn zwanzig Boote um den besten Startplatz kämpfen – und wenn der Kapitän nicht aufpasst, heißt’s Wasserschöpfen”, erläutert der Fachmann. Alle jene, die den Start überstehen, müssen einen Dreieckskurs – drei Bojen werden umfahren – und eine “Banane” (halber Dreieckskurs) segeln. Am Ende winkt dem Schnellsten der begehrte Titel und eine Trophäe.

Link zum Thema:
WM 2003

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