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Klaviervirtuosin Hélène Grimaud bei den Bregenzer Meisterkonzerten

Hélène Grimaud
Hélène Grimaud ©Mat Hennek / DG
Bregenz. Am Sonntag, 3. Dezember 2017, gastiert um 19.30 Uhr im Bregenzer Festspielhaus im Rah­men der „Bregenzer Meisterkonzerte“ die charismatische Hélène Grimaud, zweifellos eine der bedeutendsten Pianistinnen unserer Zeit,

zusammen mit dem Kammerorchester des Sympho­nieorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Unter der Leitung des Gründers und Ersten Konzertmeisters des Kammerorchesters des Bayerischen Rundfunks, Radoslaw Szulc, wird das Meisterkonzertpublikum ein vielschichtiges Konzertprogramm mit einer außergewöhnlichen Werkzusammenstellung erleben. Dabei rücken die Vergangenheit und die Gegenwart ganz nahe zusammen und treten in einen Dialog mitein­ander. Das berühmteste Werk Samuel Barbers „Adagio für Streichorchester“ gilt laut einer Um­frage der BBC bis heute als die „traurigste Musik“, die je komponiert wurde. Schon 1945 wurde das Adagio bei der Radio-Bekanntmachung des Todes des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelts gespielt, später dann etwa bei den Begräbnissen von Albert Einstein, der monegassischen Fürstin Gracia Patricia oder von Leonard Bernstein.

Gespannt sein darf man auch auf die Werke des noch lebenden Komponisten Valentin Silvestrov „Der Bote“ und „Zwei Dialoge mit Nachwort“. Silvestrov gilt als einer der führenden Vertreter der sogenannten „Kiewer Avantgarde“ und fand zu einem mit der westlichen Post­moderne vergleichbaren Musikstil, den er als „Meta-Musik“ charakterisierte.

Das Klavierkonzert Nr. 4 von Ludwig von Beethoven ist vielleicht das überragendste und außer­gewöhnlichste Klavierkonzert. Beethoven selbst war ein hervorragender Pianist und hat es für sich selbst komponiert, als er auf dem Höhepunkt seines Schaffens war.

Den Abschluss des zweiten Bregenzer Meisterkonzerts bildet die Sinfonie Nr. 60 von Joseph Haydn. Über 100 Sinfonien hat Haydn in seinem Leben geschrieben. Die meisten wurden äußerst populär. Die Sinfonie Nr. 60 bildet eine Ausnahme in Haydns Schaffen als Sinfoniker, denn sie basiert auf der Musik zum Schauspiel „Le Distrat“ (Der Zerstreute) des französischen Dichters Jean-François Regnard. Haydn verstieß mit diesem Orchesterwerk gegen alle Regeln der Kunst. Das Werk besteht aus ganzen sechs Sätzen. Seiner Schauspielmusik entlieh er die Ouvertüre, vier Zwischenmusiken und das Finale.

Informationen zum Konzert gibt es bereits ab 19 Uhr im Saal Bodensee. Eintrittskarten sind erhältlich bei www.v-ticket.at, Bregenz Tourismus & Stadtmarketing, Telefon +43 (0)5574/4080, sowie an der Abendkasse. Jede Eintrittskarte inkludiert die Garderobengebühr, das Abend­pro­grammheft und die Konzerteinführung sowie die Hin- und Rückfahrt mit dem Verkehrsver­bund Vorarlberg.

 

 

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