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Klaus Salzmann beendete seine Karriere

Der Dornbirner Monoskifahrer Klaus Salzmann beendet seine erfolgreiche Karriere. Nach zwei Saisonen, die der 45-jährige verletzungsbedingt auslassen musste, ist Salzmann in der lädierten Schulter noch immer nicht schmerzfrei, deshalb hat er sich zu diesem Schritt entschlossen.

„Ich hätte nach Vancouver ohnehin meine Karriere beendet. Wegen meiner Schulterverletzung habe ich diesen Schritt jetzt gesetzt. Es hätte für mich keinen Sinn gemacht, in einem nicht fitten Zustand mit den Besten nicht mehr mithalten zu können“, begründet Salzmann den Schritt in die „Skipension“.

Salzmann hat in seiner Karriere sieben Medaillen bei Paralympics und Weltmeisterschaften geholt. Die erfolgreichste Großveranstaltung war die Heim-WM 1996 in Lech mit Gold in Slalom und Riesentorlauf und Silber im Super-G. 1998 folgte Gold im paralympischen Riesentorlauf von Nagano. Bei den Weltmeisterschaften 2000 (Anzere) und 2004 (Wildschönau) holte der Dornbirner drei weitere Medaillen und zählte damit zu den erfolgreichsten Behindertensportlern in der Vorarlberger Geschichte.

Weitere Höhepunkte waren der Weltcupgesamtsieg in der Saison 1996/97, sowie die Erfolge in der EC-Gesamtwertung in den Saisonen 1996/97 und 1997/98. Seinen letzten großen Erfolg landete Salzmann im Frühjahr 2007 mit dem Sieg in einem Weltcup-Super-G in Italien. Im ersten Saisonrennen 2007/08 verletzte sich Salzmann in Abtenau an der Schulter, ein Jahr später passierte ihm das gleiche Malheur im Training. Das machte letztlich die Fortsetzung der Rennkarriere bis zu den Paralympics in Vancouver unmöglich. (Quelle: RCV)

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