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Klanghölzer aus dem Klostertal

Ausstellungseröffnung Haselfichte
Ausstellungseröffnung Haselfichte ©Doris Burtscher
Im Klostertal Museum ist im Moment eine Ausstellung über die Haselfichte installiert.
Ausstellungseröffnung Haselfichte

Kassian Erhart und Helene Keller vom Verein Nordtiroler-Haselfichte waren vor kurzem zu Gast im Klostertal Museum. Dort wurde die Ausstellung „Haselfichte“ von Christof Thöny eröffnet. Der Verein Nordtiroler-Haselfichte setzt sich aus Personen zusammen, die sich persönlich oder beruflich mit dem heimischen Klangholz der Haselfichte näher auseinandersetzen und an der Erforschung der Wuchsbedingungen und Nutzungsmöglichkeiten interessiert sind. Das Phänomen „Haselfichte“ fand nun auch in der Ausstellung im Klostertal Museum Platz. Bei der Ausstellungseröffnung erzählte Kassian Erhart über den Fund von Haselfichten im Klostertal. „Haselfichten gibt es zwar fast überall, aber ein guter Klangbaum zu finden, ist eine Kunst“, so Erhart. Die im Winter, in der Saftruhe und bei richtigem Mond geschlägerten Bäume müssen zehn Jahre getrocknet werden, dann sind sie bereit, um zu einem Klangholz verarbeitet zu werden. Cello- und Geigendecken können aus sehr gutem Holz entstehen und den Musikern viel Freude bereiten.

Symposium

 

Das Forstprojekt, Kunstprojekt und Akustik wurde gestartet, um die Haselfichte bekannter werden zu lassen. Erharts Wunsch ist es zudem, eine Verwendung der Haselfichte in der Raumakustik zu erproben. Vom 21. bis zum 25. September findet im Klostertal Museum ein Symposium statt. Vier Künstler werden Instrumente bauen, Vorarlbergs Komponist Gerold Amann wird ein Stück komponieren. Die Ausstellung im Klostertal Museum gibt interessante Einblicke in das Vorkommen und das Verwenden der Haselfichte, auch Kunstobjekte sind ausgestellt. Das Museum hat jeweils Mittwoch und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen werden nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten.

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