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KIT Vorarlberg im Land bestens etabliert

Der Jahresbericht 2017 der Krisenintervention & Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) belegt eindrucksvoll, dass das Angebot der psychosozialen Akutbetreuung in unserem Bundesland bestens etabliert ist. Im Jahr 2017 wurde KIT Vorarlberg zu 230 Einsätzen gerufen.

 

Feldkirch – Am 08.03.2018 präsentierte KIT Vorarlberg den Jahresbericht 2017. Die darin enthaltenen Zahlen und Daten verdeutlichen, wie wichtig und wertvoll die ehrenamtliche Arbeit der aktuell 85 aktiven Mitarbeiter/innen ist.

Die 56 Frauen und 29 Männer aus ganz Vorarlberg stehen Menschen unmittelbar nach traumatischen Ereignissen wie plötzlichen Todesfällen oder schweren Unfällen bei und helfen den betroffenen Personen in den ersten Stunden mit der Trauer und dem Schmerz umzugehen.

Dieses Angebot der sogenannten psychosozialen Akutbetreuung hat sich seit der Gründung von KIT Vorarlberg im Herbst 1999 zu einem wesentlichen und verlässlichen Teil der Rettungskette entwickelt.

Die ehrenamtlichen KIT-Mitarbeiter/innen leisten mit ihrer ganzjährigen Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft einen zentralen Beitrag zur Soforthilfe und stehen auch jederzeit für die Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Einsätzen zur Verfügung.

Die Zahl der Betreuungs-Einsätze bewegt sich seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau.

Im Jahr 2017 wurde KIT Vorarlberg zu 230 Einsätzen gerufen (2016: 227 Einsätze).

Die Anzahl der betreuten Personen betrug im Vorjahr 984 (2016: 1.179 Personen).

Die KIT-Mitarbeiter/innen brachten im Jahr 2017 insgesamt 1.472 ehrenamtliche Einsatzstunden auf (2016: 1.546 Einsatzstunden).

Angefordert werden die KIT-Einsatzkräfte von Blaulichtorganisationen oder Krankenhäusern, die Alarmierung erfolgt über die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL).

Im Jahr 2017 wurde KIT Vorarlberg von folgenden Organisationen angefordert:

  • Polizei (104 Anforderungen)
  • Rettung (45 Anforderungen)
  • Sonstige, inkl. Bergrettung u. Wasserrettung (42 Anforderungen)
  • Notarzt (26 Anforderungen)
  • Feuerwehr (7 Anforderungen)
  • Krankenhaus (6 Anforderungen)

Die häufigsten Einsatzarten im Jahr 2017 waren:

  • Betreuung nach plötzlichen Todesfällen (83 Einsätze)
  • Betreuung betroffener Personen, z.B. nach Unfällen (65 Einsätze)
  • Überbringen von Todesnachrichten (37 Einsätze)
  • Betreuung von Angehörigen nach Suizid (30 Einsätze)
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