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Kirschenernte in Fraxern beginnt

Nicht ungefährlich: Julius Mittelberger auf einem seiner 200 Kirschenbäume beim "Kriasi Gwinna".
Nicht ungefährlich: Julius Mittelberger auf einem seiner 200 Kirschenbäume beim "Kriasi Gwinna". ©Monika Kathan
Kriasi-Situationsbericht: Am 9. Juli beginnt die ca. 4-wöchige Kirschenernte in Fraxern.
Fraxner Kriasi: Die Begehrtesten im Land.

FRAXERN. (kam) Dafür ist Fraxern nicht nur bekannt sondern berühmt: Die extrem süßen Fraxner Kirschen, die „Großen Schwarzen“ sind reif. Und alle anderen zig Sorten, wie Herzkirschen und viele mehr, natürlich auch. Der Ab-Hof-Verkauf beginnt frühestens am 9. Juli bei rund 20-25 Voll- und Nebenerwerbs-Kirschenbauern in Fraxern. Im Dorf stehen insgesamt um die 2200 Kirschbäume.

„Kirschen“ sagt hier übrigens niemand, denn Insider nennen die extrem vitaminhaltige Frucht natürlich „Kriasi“, weshalb Fraxern ja auch liebevoll das „Kriasidorf“ genannt wird.

Auch am Mittelberger Hof im Unterdorf ist man gut gerüstet für die Ernte seiner 200 Kirschbäume. In den nächsten Wochen sind hier täglich 15 bis 20 Personen aus Familie und Bekanntenkreis beim „Kriasi Gwinna“, wie das Kirschen-Ernten hier genannt wird, im Volleinsatz. Die einen sind gemeinsam mit Chef Julius Mittelberger hoch oben auf den Bäumen, um jede Kriasi einzeln und mit Stiel zu pflücken. Einen Großteil der Truppe findet man mit Chefin Agnes Mittelberger beim „Kriasi Verlesen“, dem Sortieren in gut und schlecht. „Gut ist bei uns perfekt. Alles andere kommt nicht in den Verkauf. Wir wollen die Kunden mehr als zufrieden stellen. Das gelingt uns auch, das erkennen wir daran, seit Jahren dieselben Stammkundschaften zu haben. Jede einzelne Kirsche wird handverlesen“, erklärt Agnes Mittelberger.

Wie man an die begehrten Kirschen kommt, ist vielfältig möglich.

Die sicherste Methode ist, sich die gewünschte Menge und Sorte Kirschen bei einer der Kirschenverkaufsstellen in Fraxern vorzubestellen.

Fährt man durch das Kirschendorf, sieht man überall angestützte Bäume  mit Menschen auf riesigen Leitern, die bei etwas Glück direkt verkaufen oder die entsprechende Menge auf Bestellung herrichten.

Auch eine Kriasi-Informationstafel bei der Dorfkreuzung am Ortseingang – Bushaltestelle Dorfplatz – informiert über entsprechende Verkaufsstellen.

Oder aber man erkundigt sich über den Obst- und Gartenbauverein Fraxern  bei Obmann Bertram Nachbaur unter www.fraxner-kriasi.com oder via Mail an fraxner.kriasi@aon.at  über Kriasi-Kontakte und Details.

Der vom OGV empfohlene Verkaufspreis liegt in diesem Jahr bei 4,50 bis 5,00 Euro pro Kilo, je nach Sorte bzw. Qualität.

Die Ernte-Erträge werden heuer ganz verschieden hoch ausfallen. Stellenweise haben Bäume gerade zu der Zeit geblüht, als die Temperaturen am Ostermontag auf minus drei Grad gesunken sind. „Bis zu minus einem Grad verkraften die Blüten, mehr nicht“, weiß Agnes Mittelberger. Andere Bäume wiederum, deren Blüte nicht in die Minus-Temperatur-Tage fielen, tragen auch zahlreiche Früchte. Die schönen Juni-Tage haben den Reifeprozess wunderbar begünstigt. Nun kann zugegriffen werden.

Laut Obst- und Gartenbauverein Fraxern Obmann Bertram Nachbaur findet die Ernte über einen Zeitraum von etwa vier Wochen statt, in Spitzenjahren können es auch fünf sein.

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