Kirchlicher Jahresausklang mit Chorgesang

Der Schrunser Kirchenchor unter der Leitung von Johannes und Waltraud Pfefferkorn
Der Schrunser Kirchenchor unter der Leitung von Johannes und Waltraud Pfefferkorn ©Gerhard Scopoli
Schrunser Kirchenchor verlieh dem Christkönigsfest in der Pfarrkirche zum heiligen Josef in Gantschier eine besondere Note.
Kirchenchor Schruns, Pfarrkirche Gantschier

Schruns, Bartholomäberg (sco). Das vierstimmige Geläute der Pfarrkirche Gantschier rief noch kurz vor dem Lockdown die Gläubigen zur Feier des Christkönigsfestes. Musikalisch mitgestaltet wurde das Hochfest im Bartholomäberger Ortsteil vom Pfarrkirchenchor Schruns, dem in voller Besetzung 34 Sängerinnen und Sänger angehören. Die Leitung des Chores liegt schon seit langer Zeit in den bewährten Händen von Johannes und Waltraud Pfefferkorn. In vier Jahren dürfte das Christkönigsfest anlässlich seines 100 Jahre-Jubiläums ganz besonders im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen. “Das Hochfest wurde erst im Jahr 1925 von Papst Pius XI. eingeführt. Es war zu einer Zeit, als die ganze Welt in Unruhe war. Der erste Weltkrieg war gerade zu Ende gegangen”, warf Kaplan Dariusz Radziechowski im Gottesdienst einen Blick in die jüngere Kirchengeschichte.

Zeichen der Hoffnung

Mit dem Christkönigsfest wollte der Papst ein Zeichen der Hoffnung setzen: Wenn sich alle weltlichen Machtstrukturen auflösen und politische Systeme zusammenbrechen, bleibt letzten Endes die Zusage des Glaubens”, predigte der Kaplan. Der Christkönigssonntag wird zudem als Cäciliensonntag bzw. Sonntag der Kirchenmusik gefeiert. Aus diesem Anlass dankte Seelsorger Radziechowski dem Schrunser Kirchenchor für den wertvollen Dienst über´s ganze Jahr; dies auch im Namen von Pfarrer Hans Tinkhauser, dem Leiter des Pfarrverbandes Mittleres Montafon.

Ganz viel Herzblut

Das Ehepaar Johannes und Waltraud Pfefferkorn leitet den Kirchenchor Schruns mit bewundernswertem Engagement, Ausdauer und ganz viel Herzblut. “Für den Kirchenchor ist es natürlich wesentlich, dass man die Cäcilia, unsere Patronin, feiert”, betonte Waltraud Pfefferkorn im Gespräch. Johannes begleitete die vorwiegend neuzeitlichen Lieder in der Vorabendmesse zum Sonntag mit seiner transportablen elektronischen Kirchenorgel, die er sich zur Pensionierung angeschafft hatte. Unter Einhaltung der 2-G-Regel versammelten sich die Chormitglieder gleich nach der Messfeier in Schruns zur traditionellen Cäcilienfeier. Das Ehepaar Pfefferkorn freut sich über die große Treue der Sängerinnen und Sänger zum Chor. Zumindest jedes zweite Mitglied gehört dem Klangkörper schon seit Jahrzehnten an.

Schwierige Festvorbereitung

Zur Ehre Gottes singen die Männer und Frauen im Laufe des Kirchenjahres Lieder in deutscher und lateinischer Sprache. “Die Vorbereitung auf Weihnachten wird für den Chor schwierig. Wer weiß, wann man wieder singen darf”, meinte Johannes Pfefferkorn nachdenklich. Die Messe in der Pfarrkirche Gantschier war für den Schrunser Chor erst die vierte im ganzen Jahr, die er mitgestaltet hatte. Die Singgemeinschaft blickt dennoch voller Optimismus in die Zukunft.

Denn es gibt ja so vieles, auf das man sich aus tiefstem Herzen freuen kann. Das Patrozinium zum Fest des Schrunser Kirchenpatrons St. Jodok am dritten Adventsonntag (coronabedingt ohne Chorgesang) sowie die Liturgiefeiern in der Heiligen Nacht und am Christtag sind nur drei Beispiele dafür.

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