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Kirchenrenovierung geht in die zweite Etappe

Die Sanierung der Alten Kirche in Götzis geht in diesem Jahr in die zweite Phase
Die Sanierung der Alten Kirche in Götzis geht in diesem Jahr in die zweite Phase ©Michael Mäser
In der Alten Kirche Götzis werden in diesem Jahr weitere Sanierungsarbeiten erfolgen.
Alte Kirche Götzis

Götzis. Die Alte Pfarrkirche zum heiligen Ulrich ist das älteste Gebäude in der Marktgemeinde und nachdem die letzten Renovierungsarbeiten bereits rund 40 Jahre zurückliegen, startete im vergangenen Jahr eine dreigeteilte Sanierungsphase. 

Mauerwerk ist wieder trockengelegt

Im vergangenen Frühjahr starteten die Arbeiten für die erste Sanierungsetappe an der Alten Kirche in Götzis. Dabei wurde das Mauerwerk im Außenbereich trocken gelegt und der Putz im Bereich des Sockels erneuert. Diese Arbeiten waren dabei vor allem notwendig, da ansonsten die schönen Bilder im Innenraum auf Dauer kaputtgegangen wären. „Das Mauerwerk ist nun trockengelegt und die Abdichtungen sollten künftig vor neuer Feuchtigkeit schützen. Dank vieler Spender und Gönner sowie der zugesagten Förderungen, konnten die Kosten für die erste Bauetappe zur Gänze aufgebracht und bezahlt werden“, freute sich auch Pfarrer Rainer Büchel. Die Kosten wurden dabei mit rund 80.000 Euro beziffert. 

Kirche bis im Herbst geschlossen

Für die zweite Bauetappe in diesem Jahr wurde die Alte Kirche in den letzten Wochen ausgeräumt, damit die weiteren Arbeiten beginnen können. „Das bedeutet auch, dass die Alte Kirche ab sofort bis Herbst 2021 geschlossen bleibt. Bis dahin sollten die Arbeiten im Kircheninnenraum abgeschlossen sein“, erklärt Pfarrer Büchel. Dabei soll in diesem Jahr der innere Sockel erneuert, die Fresken und Bilder renoviert und die Altäre und Figuren gereinigt werden. Auch eine neue Beleuchtung ist vorgesehen und die Elektroinstallationen sollen ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht werden. 

Patenschaften für Engel und Heilige gesucht

Für die zweite Bauetappe wird in Götzis mit einem Aufwand von rund 400.000 Euro gerechnet. Gefördert werden die Arbeiten dabei mit 50 Prozent, womit die Pfarre wiederum 50 Prozent der Kosten, somit rund 200.000 Euro aufbringen muss. „Die großzügige Unterstützung der Bevölkerung während der ersten Bauphase stimmt uns zuversichtlich, dass wir auch die Kosten der Innenrenovierung mit ihrer Hilfe stemmen können“, lädt Pfarrer Rainer Büchel wieder ein, Patenschaften für Engel, Heilige, Bilder oder Altäre zu übernehmen, damit das Götzner Juwel auch der Nachwelt erhalten bleibt. Im Pfarramt oder auf www.altekirche.at gibt es weitere Informationen mit den angebotenen Patenschaften und Spendenmöglichkeiten. 

Sanierungsabschluss im kommenden Jahr 

Den Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten soll im kommenden Jahr die dritte Etappe machen. Dabei ist die Renovierung der Fassade und der Fenster geplant – Kostenschätzung rund 210.000 Euro. Da die verschiedenen Renovierungsetappen unabhängig voneinander durchgeführt werden können, ist die Durchführbarkeit schlussendlich vom Spendenaufkommen abhängig. „Natürlich wäre es wünschenswert, alle Arbeiten durchführen zu können und damit der Alten Kirche neuen Glanz zu verleihen“, hoffen die Verantwortlichen der Pfarre Götzis das Spendenziel zu erreichen. Vorgesehen ist es dabei, dass die Sanierungsarbeiten im Jahr 2022 abgeschlossen werden – die Gesamtkosten für die Renovierung der Alten Kirche würden sich dann auf rund 700.000 Euro belaufen. MIMA 

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