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Kirchenführung St. Martin in Ludesch

©SB Thüringen Franz Haid
Die alte Pfarrkirche St. Martin in Ludesch wurde urkundlich erstmals 842 erwähnt. 1460 wurde sie durch die Ermalawine beschädigt (Chor und Kirchenraum),

1480 fand eine Vergrößerung der Kirche statt. 1615 wurde der Turm angebaut. Nach mehreren Renovierungsarbeiten in den Jahren 1961 und 1991 erfolgte eine umfassende Renovierung von 1995 bis 1998.

Georg Kessler, welcher die letzte Restaurierung begleitete, erklärte uns einfühlsam die kunsthistorisch bedeutsamen Werke, welche zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert geschaffen wurden. Dazu zählen der Rosenkranzaltar, die Kanzel, der Hochaltar, die Kirchendecke und die Wandbemalungen. Zu den bedeutendsten Werken zählt in dieser Kirche das Chorbogen-Kruzifix mit romanischem Ursprung. Eine Sehenswürdigkeit sind die mindestens 500 Jahre alten Holzbänke im Innenraum, welche auf der Frauenseite als einfache Kniebänke ausgestaltet sind.

Als ThüringerInnen konnten wir auch erfahren, wie groß der Einsatz von Dr. Martin Purtscher beim Beschaffen von finanziellen Mitteln seitens der EU und Stiftungen aus Liechtenstein bei der letzten Renovierung war.

Georgs Frau Maria Kessler überraschte uns nach der Führung mit einer Agape, welche wir an diesem warmen Herbstnachmittag besonders genießen konnten. Vielen Dank! fh

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