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Kinderporno-Ring ausgehoben: Auch Österreicher betroffen

Der Österreich soll Kinderpornos konsumiert haben, wie eine Razzia in Spanien vermuten lässt.
Der Österreich soll Kinderpornos konsumiert haben, wie eine Razzia in Spanien vermuten lässt. ©APA/DPA/UWE ZUCCHI
Ein Schlag gegen einen Kinderporno-Ring in Spanien führt auch nach Österreich. Die Polizei forscht nach einem möglichen Konsumenten.

Bei einer Razzia gegen ein Kinderpornografie-Netzwerk in Spanien sind kürzlich 19 Personen festgenommen worden. Rund 2,4 Millionen Dateien mit einschlägigem Material wurden sichergestellt, berichtete Europol in einer Aussendung. “Es gibt einen Verdächtigen, gegen den in Österreich ermittelt wird”, hieß es am Freitag auf APA-Anfrage im Bundeskriminalamt (BK).

Konsument auch in Österreich

“Hierbei handelt es sich um einen vermutlichen Konsumenten von Kinderpornografie”, erläuterte BK-Sprecher Vincenz Kriegs-Au. Die Ermittlungen laufen demnach noch.

Die spanische Polizei forschte mit Unterstützung von Europol und Interpol 14 Gruppen aus, in denen insgesamt 58 Personen über einen Instant-Messaging-Dienst kinderpornografisches Material ausgetauscht hatten. Das Netzwerk erstreckte sich über Europa und Amerika.

16 Terabyte mit Kinderpornographie

In spanischen Städten wurden laut Europol 19 Hausdurchsuchungen durchgeführt und jede Menge Computer-Hardware und Mobiltelefone beschlagnahmt. Darauf fanden sich insgesamt 16 Terabyte mit Aufnahmen von missbrauchten Kindern im Alter bis acht Jahren. Die Fotos und Videos sollen zur Identifizierung der Opfer analysiert werden.

(APA/red)

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