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Kinderonkologie Dornbirn: Zusammenarbeit mit Innsbruck und St. Gallen funktioniert

Die Stadt Dornbirn weist die Vorwürfe in einer Aussendung jetzt zurück.
Die Stadt Dornbirn weist die Vorwürfe in einer Aussendung jetzt zurück. ©Stadt Dornbirn
Andrea Tschofen-Netzer, Elternvertreterin von #ProKinderOnko, hat in einem offenen Brief schwere Vorwürrfe gegen das Krankenhaus Dornbirn erhoben. Die Stadt weist dies in einer Presseaussendung jetzt zurück.
Stadt von offenem Brief irritiert
Dornbirn torpediere Zusammenarbeit mit St. Gallen

Für die Behandlung krebskranker Kinder konnte im Oktober des Vorjahres gemeinsam mit dem Land Vorarlberg ein neues Modell entwickelt werden.

Seit 1. Dezember 2018 gibt es eine Kooperation mit dem Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Sie bietet Kindern und Jugendlichen mit der häufigsten Krebserkrankung, Leukämie, eine wohnortnahe Behandlung. Neben der Universitätsklinik Innsbruck ist es ein wichtiges Zusatzangebot, das bereits von drei Eltern und ihren betroffenen Kindern in Anspruch genommen wird.

Die Rückmeldungen zeigen, dass die Kooperation mit dem Ostschweizer Kinderspital wie auch mit dem Referenzzentrum in Innsbruck gut läuft. Die Zusammenarbeit mit St. Gallen ist vertraglich geregelt und für alle Beteiligten neu – die Koordination und die Schnittstellen müssen schrittweise entwickelt werden.

Unterstützung durch Case-Management

Bei fünf Kindern wurde seit Dezember 2018 die Diagnose Leukämie in der Universitätsklinik Innsbruck erstellt. Das Kooperationszentrum sichert wie bisher die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen. Als zusätzliche Behandlungsmöglichkeit wurde für die betroffenen Familien die Zusammenarbeit mit dem Kinderspital St. Gallen geschaffen. Die Informationen über diese Behandlungsmöglichkeit werden mit den Familien in persönlichen Beratungsgesprächen besprochen.

Unterstützt werden die betroffenen Familien durch das neu geschaffene Case-Management, das in dieser Form einzigartig ist und gerne in Anspruch genommen wird. Bei regelmäßigen Jour-Fix Terminen haben die Eltern die Möglichkeit, mit den Ansprechpartnern aus Medizin und Pflege im städtischen Krankenhaus ihre Anliegen zu besprechen. Dabei zeigen die Rückmeldungen der Eltern, dass sie mit der Behandlung zufrieden sind. Das trifft sowohl für Innsbruck wie auch für St. Gallen zu.

 

 

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