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Kinderarzt über CoV-Impfungen für Kinder

Reinhold Kerbl am 9. Jänner 2021 im Rahmen der Pressekonferenz "Testoffensive an Schulen" in Wien.
Reinhold Kerbl am 9. Jänner 2021 im Rahmen der Pressekonferenz "Testoffensive an Schulen" in Wien. ©APA
Prim.Univ.-Prof.Dr.Reinhold Kerbl hat für Impf-Skepsis durchaus Verständnis, ist aber überzeugt, dass es die Impfung für unter 12-Jährige brauchen wird.
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Reinhold Kerbl, Kinderarzt und Generalsekretär der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, hat in der "ZIB Nacht" des ORF am Mittwochabend über CoV-Impfungen bei jungen Menschen und einen möglichen neuen Impfstoff für Kinder gesprochen.

Kinder und Jugendlichen müsse man mit seriösen Tatsachen von einer CoV-Impfung überzeugen: Die Impfungen schützen vor einer Corona-Infektion und die Nebenwirkungen seien vernachlässigbar.

Kerbl: Kinder-Impfung notwendig

Auch wenn man bei Kindern Impf-Studien von vier Firmen noch laufen, die Daten liegen dann mit den Zulassungsanträgen vor, würde Kerbel nicht von Impfungen abraten. Über kurz oder lang werde man die Impfungen von Kindern unter zwölf Jahren brauchen, damit vor allem die Kinder zur viel zitierten Normalität zurückkehren können.

Für skeptische Eltern habe er durchaus Verständnis meint der Mediziner, er rate Eltern im Zweifel dazu einfach abzuwarten, bis es noch mehr Information über die Impfungen gibt.

Hass und Aggression

Für Drohungen und Aggression, wenn ihm etwa Menschen "zehn Impfungen in den Kopf" wünschen, habe er jedoch kein Verständnis so Kerbl. Das versuche er so gut als möglich auszublenden, auch wenn er in 40 Jahren seiner beruflichen Tätigkeit noch nie eine derartige Polarisierung und Emotionalisierung gesehen habe.

"Wenn Sie die Impfung nicht mögen, dann versuchen Sie die Krankheit" - Reinhold Kerbl ist überzeugt, dass dieser, wenn auch zynische Spruch, doch zutrifft.

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