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Kinder und Fische erobern den Dorfbach

GR Bildstein, LAbg. Kucera, Bgm Köhlmeier und LR Schwärzler "testeten" die Bachtemperatur
GR Bildstein, LAbg. Kucera, Bgm Köhlmeier und LR Schwärzler "testeten" die Bachtemperatur ©Andrea Fritz-Pinggera
Das Wetter lud zum Plantschen ein und so feierte ganz Hard im Schulhof der VS Markt mit einem großen Fest die Übergabe des für 1,3 Mio Euro vorbildlich renaturierten und mit attraktiven Uferbereichen ausgestatteten Dorfbaches.
Dorfbach Renaturierung Feier

Noch vor einem Jahr war es nicht ratsam, Kinder in zentrumsnahe Dorfbachabschnitte steigen zu lassen – sie versanken unweigerlich bis über die Knie oder noch tiefer im Schlick. Der in vielen Bereichen bereits ökologisch und biologisch tote Bach konnte nun nach einem aufwendigen, rund 8 Monate dauernden Renaturierungsprozess  feierlich eröffnet werden. Mit einem Zelt am Dorfplatz, Kinderschminken, Informationsständen, Musik und Bewirtung und zwei „Dorfbachliedern“ wurde das Ereignis gebührend gefeiert. Über die Wiederbelebung der Harder Lebensader freute sich Bürgermeister Harald Köhlmeier ebenso wie über den reibungslosen Ablauf sowie die sensationelle Finanzierung.

Dass hier in der Tat für die Gemeinde „Weihnachten, Ostern und Neujahr zusammengefallen seien“ bestätigte Landesrat Erich Schwärzler. Denn das 1,3 Mio Euro teure Projekt konnte aus dem Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan finanziert werden. Die Fördergelder des Bundes machten 90 % aus, die restlichen 10 % konnte die Gemeinde teils durch Grundabtretungen im Uferbereich refinanzieren. Großer Dank galt allen, die in dem Projekt maßgeblich mitgewirkt hatten, beginnend von Bauhofleiter Dietmar Fitz über Koordinator Markus Maier, die Planer von Rudhardt + Gasser, die Bauausführung von Wilhelm + Mayer. Gemeinderat Peter Bildstein berichtet als Obmann des Umweltausschusses von der Notwendigkeit der Maßnahmen. Auf 720 Metern Länge wurde der Bach ausgebaggert, ein eine Kiessohle eingebracht, Uferbefestigungen vorgenommen und ökologische Strukturelemente eingebaut.

Fischreichtum kehrt zurück

 

 

Das 720 Meter lange Projekt Dorfbachrenaturierung startete letzten Juli von der Mündung bis zurück zur Firma Wolff. Walter Küng vom Fischereiverein brachte mit einigen Informationsblättern eindrucksvoll dar, wie es um den Bach bestellt war: nur mehr Aale die sich im Schlamm wohlfühlten, waren vor der Sanierung heimisch. Mittlerweile folgte der Besatz mit weiteren Fischarten die sich bereits rasch ausgebreitet haben. So sollen Bachforelle, Gründling, Groppe, Elritze, Döbel, Äsche, Seeforelle, Stichling und Hecht hier wieder einen natürlichen Lebensraum finden.

Der Bach isch doch da Hit!

Toll eingebracht haben sich auch die Kleinen. Ein gebasteltes „Dorfbachungeheuer“ bewacht den Bach. Die Kindergärtler vom Falkenweg dürfen sich nun über die Bezeichnung „Kneipp-Kindergarten“ freuen. Mit dem „Harder Lied“, das VS-Direktor Hubert Köb um zwei Dorfbachstrophen „adaptiert“ hatte, brachten die 3b und 3c-Klasse der Volksschule die Freude der Bevölkerung über die attraktive Gestaltung auf den Punkt: „Der Bach isch doch da Hit!“

 

„Feuchte“ Begehung der Honoratioren

Mit weiteren Informationsständen von Kneippverein, Catering, Weinstand des Oldtimervereines, Kinderschminken, Schifflebasteln sowie der Besichtigungsmöglichkeit des neuen Pumpwerkes in der Seestraße wurde das Programm abgerundet. Die von Martina Rüscher moderierte Veranstaltung ging in ein Konzert der „Muntermacher“ über, wobei auch „da Rudi“ noch ein Dorfbachlied in petto hatte. Er besang das Harder Gewässer liebevoll als heimatlichen „Rio Grande“.

Ob der heißen Temperaturen oder des Übermutes wegen ist nicht gewiss: jedenfalls testeten Landesrat Schwärzler, Bürgermeister Köhlmeier, Gemeinderat Bildstein und LAbg.  Kucera die Bachqualitäten gleich persönlich. Die einen ohne Socken und Schuhe, die anderen mit nassen Socken und Schuhen…

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