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Kinder gegen Leukämie

Die Klasse 2a von der Mittelschule Kirchdorf startete eine Spendenaktion für den Verein "Geben für Leben"
Die Klasse 2a von der Mittelschule Kirchdorf startete eine Spendenaktion für den Verein "Geben für Leben" ©Bianca Nekrepp
Vergangenen Samstag sammelten die Schüler der 2a Geldspenden gegen Krebs.
Kinder gegen Leukämie

Lustenau. Im Rahmen des Samstagmarktes waren die Schüler der Mittelschule Kirchdorf auf lebensrettender Mission: Geld für die Stammzellentypisierung sammeln. Der Verein „Geben für Leben“ ist bekannt für große Typisierungsaktionen und hat schon einige Stammzellenspender und Krebskranke Patienten zusammengeführt. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin davon ist die Mittelschullehrerin Tuba Durgut.

„Ich bin schon seit sieben Jahren beim Verein dabei. In der Schule schilderte ich meinen Schülern immer von den Typisierungsaktionen und für was diese gut sind“, erzählt Durgut. „Eines Tages kam ein Schüler zu mir und meinte ‚Wann können wir endlich helfen?‘“ Denn Stammzellenspenden ist erst ab 17 Jahren erlaubt.

Engagement von jungen Menschen

„Ich fragte mich, wann wir endlich Leben retten können. Deshalb habe ich sofort zugesagt, bei diesem Projekt mitzuwirken. Wenn man die Chance hat, dann muss man sie auch nutzen“, meint Nico. Auch Dilara half so gut sie konnte „Mein Ziel ist es, 300 Euro zu sammeln und zu spenden.“

„Ich wollte einfach helfen. Sie sind auch Menschen. Eine Typisierung kostet immerhin 50 Euro. Das ist schon viel Geld“, erzählt der Schüler Mert. Gegen eine freiwillige Spende konnten die Marktbesucher selbstbemalte Teelichthalter oder selbstgebackene Kekse mitnehmen. Drei Wochen dauerte die Planung und Umsetzung des Projekts. „Wir haben die Zeichen- und Sozialstunden hergenommen um darüber zu Sprechen und zu Basteln. Ich bin der Meinung, frühe Sensibilisierung ist wichtig“, so Durgut „Die Kinder sollen zudem lernen, dass ehrenamtliche Arbeit wichtig ist“, führt sie weiter aus. Eine zweite Auflage sei definitiv in Planung.

Wie geht Stammzellenspenden?

Bei der Knochenmarkspende wird dem Spender unter Vollnarkose mit einer Punktionsnadel aus dem Beckenkamm Knochenmark (nicht Rückenmark!) entnommen. Hierbei genügen in der Regel zwei kleine Einschnitte im Bereich des hinteren Beckenknochens. Die dabei entstehenden Wunden sind so klein, dass sie nur mit wenigen Stichen oder oft überhaupt nicht genäht werden müssen und rasch verheilen. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist notwendig.

Eine andere Möglichkeit bietet die Periphere Stammzellenspende. Hierbei werden die Stammzellen aus der Blutbahn entnommen. Dem Spender wird über fünf Tage hinweg der Wachstumsfaktor G-CSF verabreicht. Dieses Medikament steigert die Anzahl der Stammzellen im peripheren Blut, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden. Die Spende dauert 4-8 Stunden. Es ist keine Operation notwendig und die Klinik kann meist am gleichen Tag verlassen werden.

 

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