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„Kimme und Korn auf den Schübling gerichtet“

Obfrau Rösle Meier schulte persönlich die Anfänger ein.
Obfrau Rösle Meier schulte persönlich die Anfänger ein. ©Emir T. Uysal
Wurstjäger in der Vereinsheimstätte der USG Gisingen, Nofels und Tosters im Schulzentrum Oberau.
Schüblingschießen in Gisingen (2019)

FELDKIRCH Um den Mythos des Schüblingschießens ein für alle Male aus dem Weg zu räumen: „Nein, wir schießen nicht auf den Schübling“, lacht Rösle Meier, Vereinsobfrau der Union Schützengesellschaft Gisingen, Nofels und Tosters. „Viele Teilnehmer meinen heute noch, dass beim Krapfen- oder Schüblingschießen Kimme und Korn auf Lebensmittel gerichtet sind.“ Und das obwohl die Veranstaltung auf eine lange Tradition zurückblickt. Über 35 Mal wird das Schüblingsschießen in Feldkirch am Drei-Königs-Wochenende veranstaltet. Dabei haben die Gäste für jede Serie zehn Schüsse zur Verfügung. „Zwei davon müssen den 10er in der Mitte treffen“, erklärt Meier. „Oder vier Schüsse über fünf Punkte erreihen.“ Wer dies geschafft hat, darf die Zielscheibe durch je einen Schübling eintauschen, und sie auch direkt vor Ort im Stüble der Vereinsheimstätte verzehren. „Keiner ist bisher leer ausgegangen“, führt die Obfrau weiter aus.

 

Schneegestöber hindert Ansturm

Die Schüblinge wurden wieder von der Metzgerei Nägele bereitgestellt. Manche Wurstjäger nahmen einen ganzen Rucksack voll mit nach Hause.

Die Teilnehmerzahl habe zum Vorjahr stark abgenommen. „Wir hatten bisher immer großen Ansturm auf unser Publikumsschießen“, meint Rösle Meier.

Das läge auch am Schneegestöber vergangenes Wochenende. Letztes Jahr waren es noch knapp 400 Teilnehmer im Schießstand des Schulzentrum Oberau. Neben den Wurstwaren gab es heuer noch Pokale für die ersten drei Platzierungen der Nichtschützen- und der aktiven Schützenklasse. Die Sieger dürfen zudem wieder ein Jahr lang einen schönen Wanderpokal ihr Eigen nennen. ETU

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