Kilbispaß bei Kaiserwetter

Die Kinder der VS-Hasenfeld standen Spalier
Die Kinder der VS-Hasenfeld standen Spalier ©Pezold
Über einen Besucherrekord freute sich am Kilbisonntag die Marktgemeinde, bei Kaiserwetter kamen Tausende.
Kilbispaß bei Kaiserwetter

Lustenau. Spannendes, Gschmackiges, Lustiges, es gab an den rund 160 Ständen eine riesen Auswahl an Neuheiten, aber auch Altbewährtes fand seinen Platz an den Kilbibuden. Besonders gelobt wurde der Einsatz von Gebhard Hämmerle, der im Auftrag der Gemeinde als „Mann der ersten Stunde“ den Ablauf der Kilbi koordinierte. Marktkoordinatorin Silvia Hagspiel-Eisenhofer sorgte dafür, dass die 92 Kinder der VS-Hasenfeld ihren Auftritt am blauen Platz ohne Pannen absolvieren konnten. Mit einer kleinen Verspätung wurden die drei Fallschirmspringer auf Kurs gebracht, angeflogen von einer Chesna Caravan 208. Punktgenau sollte auf der blauen Matte gelandet werden, Reinhard Flatz, der dritte Springer, wurde vom Föhn abgetrieben und landete sicher hinter der Kirche. Ausgerechnet er war es, der dem Bürgermeister die „Pimpo“ (den Zapfhahn) überbringen sollte.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Nach der traditionellen Eröffnung der Kilbi durch Kurt Fischer, ging es auf der großen Bühne zur Sache. Die Musikanten des MV-Concordia spielten zum Start auf den Kilbirundgang auf. Break-Dance wurde präsentiert von der Power Tricking Crew und die Band „Mariazeller“ sorgte mit Feiersound am Platz für gute Laune. Kilbi-Postkarten und Sônggl waren genauso im Angebot, wie eine Hüpfburg für die Kleinen und Zauberkunststücke von Edi 2000. Marijan Raunikar begeisterte das Publikum mit seinem Jongliertheaterstück und Ingrid Hofer trumpfte mit ihrer CD „Teddy Eddy Superheld“ auf. Für die Mutigen unter den Kilbibesuchern ging es beim Hummelflug hoch hinaus und wer sich einen gemütlichen Rundflug gönnen wollte, begab sich ins beliebte Kettenkarussell.

Abschied vom aktiven Dienst

Seit 30 Jahren hat Johannes Grabher treu und souverän den Kilbisprecher gegeben: „Das ist heuer die letzte Kilbi, die ich als Sprecher besuche!“ Als Anerkennung für seine Dienste überreichten Kurt Fischer und Jakob Wetli (Weingut Berneck) eine überdimensionale Flasche Wein, bestückt mit einem treffend beschrifteten Etikett: „Jonny Talker Kilbi-Win“. Gerührt nahm der langjährige Kilbi-Speaker den edlen Tropfen entgegen.

Genüsslicher Rundgang

Die Massen drängelten, ab und an gab es kein Durchkommen mehr. Dennoch hatten die Besucher der Marktgemeinde sichtlich Spaß und genossen vor allem auch das vielfältige kulinarische Angebot an den Ständen. Echte Luschnouar-Käsknöpfle, Virgler Bratwürste, aber auch Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und Maroni standen auf dem Speiseplan. Nicht nur die kleinen Besucher nahmen das Angebot auf dem Rummelplatz gerne an, auch die älteren Semester genossen den Spaßfaktor auf den verschiedenen Bahnen. Ein Kilbisonntag wie er im Buche steht.

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