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Kick-off für Ortskernentwicklung in Schlins

v.l.n.r.: Christoph Geiger und Andreas Rösslhuber (Geschäftsführer von Erne), Roman Dörn (Vizebürgermeister von Schlins), Geli Salzmann und Wolfgang Ritsch (Prozessbegleiter).
v.l.n.r.: Christoph Geiger und Andreas Rösslhuber (Geschäftsführer von Erne), Roman Dörn (Vizebürgermeister von Schlins), Geli Salzmann und Wolfgang Ritsch (Prozessbegleiter). ©ikp Vorarlberg
Schlins. Die Gemeinde Schlins lud am 21. Februar zum Auftakt des Planungsprozesses „Lebendiges Schlins – Ortskernentwicklung Erne Areal“ zur Ideenwerkstatt. 
Ideenwerkstatt in Schlins

 Anlass der Veranstaltung ist die geplante Umsiedlung des gesamten Erne-Standortes in das Betriebsgebiet.

„Was soll so bleiben, wie es ist und was soll sich verändern? Wie können wir den Ortskern von Schlins stärken?“ Mit diesen Fragen beschäftigten sich gestern rund 50 SchlinserInnen im Rahmen der Ideenwerkstatt zum Prozess „Lebendiges Schlins – Ortskernentwicklung Erne Areal“. Zuvor hatten die BürgerInnen noch die Möglichkeit an einem Rundgang durch das Areal der Firma Erne teilzunehmen. Bei der anschließenden Ideenwerkstatt informierten Vizebürgermeister Roman Dörn, der die kurzfristig verhinderte Bürgermeisterin Gabriele Mähr vertrat und die Erne-Geschäftsführer Christoph Geiger sowie Andreas Rösslhuber über die Möglichkeiten zur Ortskernentwicklung. „Die Entwicklung dieser Fläche ist eine Jahrhundertchance für Schlins und für die kommenden Generationen. Es freut mich zu sehen, dass sich die Schlinserinnen und Schlinser aktiv in die Ortsentwicklung einbringen“, so Vizebürgermeister Roman Dörn.

Das bestätigt auch Andreas Rösslhuber, Geschäftsführer von Erne Fittings: „Wir wollen die bestmögliche Nachnutzung für das Areal sicherstellen. Durch die Entwicklung der Fläche soll ein Mehrwert für Schlins entstehen.“ Geli Salzmann (Salzmann Raumplanung Architektur) und Wolfgang Ritsch (Wolfgang Ritsch Architekten) sind für die fachliche Begleitung des Prozesses zuständig. „Schlins hat enormes Potenzial. Es freut uns, dass wir gemeinsam mit den SchlinserInnen die Zukunft des Ortes gestalten dürfen“, so Architekt Wolfgang Ritsch. Der Auftaktveranstaltung folgt vom 16. bis 18. April eine weitere Planungswerkstatt mit ExpertInnen. Auch hier haben die SchlinserInnen wieder die Möglichkeit, sich aktiv in die Zukunft der Ortsgestaltung einzubringen. Bis zum Jahresende wird so ein Zukunftsbild zur Ortskernentwicklung unter Einbindung der SchlinserInnen erarbeitet.

2,3 Hektar Fläche werden frei
Derzeit betreibt die Erne Fittings GmbH zwei Werke in Schlins – das Areal „Josef-Erne-Straße“ im Betriebsgebiet und das Erne-Areal im Ortskern. Um die gesamte Verwaltung und die Produktion an einem Ort zusammenzufassen, wird Erne Fittings die beiden Standorte bis Ende 2020 am Standort in der Josef-Erne-Straße zusammenlegen. Damit wird eine 2,3 Hektar große Fläche im Ortskern frei. Die Firma Erne und die Gemeinde arbeiten in Sachen Nachnutzung eng zusammen, um eine bestmögliche Nachnutzung sicherzustellen.

Factbox:
Umsiedlung des Erne Areals: bis Ende 2020
Größe des Areals: 2,3 Hektar
Offene Planungswerkstatt: 16.-18. April 2018
Prozessbegleiter:
DI Geli Salzmann, MAS ETH
DI Wolfgang Ritsch

 

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