Radiotechnologen-Mangel in Dornbirn: Teures MRT-Gerät zeitweise ungenutzt

Das MRT-Gerät steht oft unbenutzt im Krankenhaus.
Das MRT-Gerät steht oft unbenutzt im Krankenhaus. ©Stadt Dornbirn
Das Stadtspital in Dornbirn sucht seit einem halben Jahr vergeblich nach zwei Radiotechnologen.
Krankenhaus verteidigt MRT-Anschaffung
"MRT im Stadtspital versenkt Steuergeld"

Bereits seit August ist das Krankenhaus auf der Suche nach geeignetem Personal für das neue MRT-Gerät. Es mussten laut ORF Vorarlberg sogar schon MRT-Untersuchungen außer Haus gemacht werden – das millionenteure Gerät steht zeitweise ungenutzt im Spital.

Hohe Kosten für Stadt Dornbirn

Die Stadt hatte für die Anschaffung des MRT-Geräts im Krankenhaus bauliche Anpassung für 600.000 Euro vornehmen müssen, damit das rund 1,3 Millionen Euro teure Gerät überhaupt im Haus betrieben werden kann. Die jährlichen Betriebskosten liegen jenseits der 100.000 Euro. Dazu kämen noch die Kosten für das Fachpersonal, wenn man solches fände.

Kritik der NEOS

Bereits bei der Abstimmung über die Anschaffung eines MRT-Geräts für das Stadtspital Dornbirn hatten die NEOS dagegen gestimmt.

Gründe dafür waren, dass weder der Bedarf ausreichend erhoben wurde, noch Berechnungen darüber vorlagen, ob die Kosten durch interne MRT-Untersuchungen geringer wären, als die Untersuchungen in den niedergelassenen Bereich auszulagern.

(Red.)

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