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„Keine Angst vor Babytränen“

Fachgespräch moderiert von Birgit Kalb
Fachgespräch moderiert von Birgit Kalb ©Birgit Loacker
Baby's Weinen durch Achtsamkeit sicher begleiten .
Babys weinen durch Achtsamkeit sicher begleiten

Götzis Der renommierte Eltern-Baby-Therapeut Thomas Harms berichtete am vergangenen Mittwoch im vollbesetzten Saal AmBach über sein therapeutisches Konzept der Emotionellen Ersten Hilfe in Krisen nach der Geburt.

Harms erklärte verständlich und fundiert, warum Babys weinen und wie Eltern die Gefühle ihrer Babys sicher und erfolgreich regulieren können. Während es früher noch hieß, stundenlanges Schreien kräftige die Lungen und habe eine gesundheitsfördernde Wirkung, wissen Therapeuten heute, dass Babys sich nur dann sicher fühlen, wenn sie mit all ihren Gefühlen gespiegelt und wahrgenommen werden. Das Babyschreien enthält eine Botschaft an die Umwelt, die es zu entschlüsseln gilt. Doch das Schreien stellt die Eltern vor größte emotionale Herausforderungen und kann im Alltag zu Stress und Unsicherheit führen. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Eltern ihre Säuglinge besser verstehen und begleiten können, wenn sie mit den Gefühlen und Empfindungen ihres Körpers verbunden bleiben.

Harms beschrieb, wie Eltern durch achtsame Selbstbeobachtung und Körperwahrnehmung lernen, die Tränen und Bedürfnisse ihres Babys besser zu hören, zu verstehen und hinreichend zu beantworten. Im Anschluss fand ein interessantes Fachgespräch mit Thomas Harms, Nicola Meier-Kilga (Psychotherapeutin), Martina Gstöhl-Mathies (Gynäkopsychiaterin) uns Stefan Gmeiner (Vater) statt.

Die 2016 gegründete IG Geburtskultur a-z setzt sich für eine „achtsame bis zeitgemäße“ Geburtskultur in Vorarlberg ein. Sie wirft einen interdisziplinären und kulturellen Blick auf die Geburt des Menschen und die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Kompetenzen. Ziel ist es, die Lebensereignisse Schwangerschaft und Geburt ins Zentrum der Gesellschaft zu holen, damit sie sicher, angstfrei, und als stärkende Erfahrungen wahrgenommen werden können. Als solche bilden sie die Basis für Gesundheit, Beziehungsfähigkeit und ein gelingendes Leben.

Und wer den Vortrag versäumt hat kann ihn jederzeit auf der Homepage der IG Geburtskultur a-z nachhören. LOA

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