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Katja Krasivice packt über geheimen DSDS-Vertrag und ihre Bohlen-Klausel aus

Krasavice versus Bohlen.
Krasavice versus Bohlen. ©Fotos: AP Photo/Hermann J. Knippertz, REUTERS/Annegret Hilse
Nach einem sexistischen Kommentar des Pop-Titans kippte bei "Deutschland sucht den Superstar" die Stimmung.

Die jüngste Staffel von DSDS war Schauplatz einer Auseinandersetzung zwischen Dieter Bohlen und seiner Co-Jurorin Katja Krasavice, verursacht durch einen sexistischen Kommentar von Bohlen. Mit seiner Bemerkung hat der Musiker nicht nur die Gefühle einer Kandidatin verletzt, sondern auch gegen eine Bedingung in Krasavice's DSDS-Vertrag verstoßen. Das behauptet diese zumindest.

Am Anfang war noch alles gut

Die Beziehung zwischen Katja Krasavice und Dieter Bohlen schien ursprünglich durchweg positiv. Sie kamen gut miteinander aus und der ikonische Juror äußerte sich sogar lobend über die Rapperin. Doch diese Eintracht wurde jäh unterbrochen, als Bohlen eine beleidigende, sexistische Äußerung gegenüber einer Kandidatin machte. Dadurch verletzte Bohlen nicht nur die Gefühle der Betroffenen, sondern auch eine besondere Regel in Krasavices Vertrag. Katja Krasavice bestätigte: "Ich lasse keine Frau slutshamen!"

"Lasse keine Frau slutshamen"

Die Wurzeln des Konfliktes zwischen Bohlen und Krasavice liegen bei der DSDS-Teilnehmerin Jill Lange. Sie war diejenige, die während des Castings eine verbale Attacke von Bohlen einstecken musste. "Hast du irgendwas Normales gemacht? Oder hast du nur Abi und dich durchnudeln lassen?", warf Bohlen der 22-Jährigen vor und spielte dabei auf ihre Beteiligung an Dating-Shows wie "Ex on the Beach" an. Krasavice, die selbst erotische Inhalte kreiert, nahm diese Bemerkung sehr übel. Nachdem die Casting-Szene ausgestrahlt wurde, kritisierte sie Bohlen öffentlich. Die Rapperin ging sogar noch weiter und veröffentlichte gemeinsam mit Jill den Song "Frauen".

Im dazugehörigen Musikvideo taucht ein Bohlen-Double auf, das nach einer nachgestellten DSDS-Casting-Szene gefesselt und geknebelt in eine Kiste gesteckt wird. Sie betonte damals: "Ich stehe dafür, dass eine Frau machen kann, was sie will. Ich lasse keine Frau slutshamen!". Wie ernst sie diese Aussage meint, bewies sie in ihrem Podcast.

Ungewöhnliche Klausel

In Krasavices Vertrag mit DSDS war eine ungewöhnliche Klausel verankert, wie sie in ihrem Podcast "Queen of Bitches" enthüllte: "Ich habe eine Abmachung. Ich habe gesagt, er darf niemanden diskriminieren, er soll nicht sexistisch sein gegenüber Frauen, gegenüber Menschen. Er darf nicht homophob sein, er darf nicht rassistisch sein". Selbst Co-Moderator Marwin Balster zeigte sich davon überrascht. "Das hast du in deinen Vertrag geschrieben?", fragte er nach. Krasavice bestätigte: "Ja, ich will das nicht. Er darf das nicht. Das Ding ist, ich bin niemand, der jemanden bevormundet. Es sollte einfach normal sein, das nicht zu machen".

"Wollte mich davor schützen"

Der Pop-Titan ist bekannt für seine scharfen Bemerkungen, was für die Sängerin ein absolutes No-Go ist: "Ich wollte mich davor schützen und ich meinte auch, wenn das passiert, werde ich meinen Mund aufmachen und fertig. Ich werde mit ihm streiten, ganz einfach", verkündete sie in der Podcast-Episode.

"Ich bin enttäuscht von ihm"

Krasavice ist sich sicher, dass in DSDS keine selbstbewussten Frauen mehr in der Jury sitzen werden: "Da haben die keinen Bock mehr drauf. Frauen mit einer Meinung, das wollen wir nicht". In der nächsten Staffel wird die Rapperin sicherlich nicht mehr neben Bohlen Platz nehmen. Bezüglich ihrer Erfahrungen als Bohlens Co-Jurorin bei DSDS äußerte Krasavice: "Ich bin enttäuscht von ihm, aber ich bin stolz auf mich. Am Ende habe ich das Ding gerockt, es war meins. Ich habe ihn nackt ausgezogen und gezeigt, wie er wirklich ist."

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