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"Katastrophen nehmen keine Rücksicht auf Landesgrenzen"

Bregenz - In der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz begrüßte am Donnerstag Landeshauptmann Herbert Sausgruber rund 100 Fachleute und Experten aus dem zivilen und militärischen Bereich, die sich im Rahmen des vier Tage andauernden 26. Langenargener Symposions zum Österreichtag in der Landeshauptstadt eingefunden hatten.

Der Austausch zwischen den Teilnehmern aus allen drei Bodenseeanrainern über aktuelle Entwicklungen und neueste Erkenntnisse im Krisenmanagement, in der Einsatzführung sowie im Sanitäts- und Rettungswesen stand im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Sicherheit sei ein menschliches Grundbedürfnis und ein hohes Gut, sagte der Landeshauptmann bei der Eröffnung des Langenargener Symposions beim Österreichtag in Bregenz. “Um Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten zu können, ist es wichtig, früh genug Vorsorge zu treffen”. Das geschehe im Land einerseits durch gut ausgebildete Sicherheitskräfte in der Region und andererseits durch die Bereitstellung von effizienten Strukturen, so Sausgruber.

Bewährtes Zusammenspiel

   Die heimischen Hilfs- und Rettungsorganisationen hätten sich im Zusammenspiel bei Krisensituationen bis heute immer wieder hervorragend bewährt. Vorarlberg messe neben der inneren Zusammenarbeit aber auch der Kooperation über die Landesgrenzen hinaus großes Gewicht bei, weil Katastrophen laut Sausgruber keine Rücksicht auf Landesgrenzen nehmen würden. “Für den Ernstfall müssen auch grenzüberschreitende Mechanismen bereit stehen, um in einer Krisensituation den Menschen größtmöglichen Schutz bieten zu können”, betonte der Landeshauptmann. Insofern erfülle das Langenargener Symposion als länderübergreifendes Sicherheitsforum eine bedeutende Funktion. Den Teilnehmern der Tagung, die am Samstag in Langenargen (D) zu Ende gehen wird, wünschte Sausgruber viele neue Erkenntnisse, gute Gespräche und weitere Impulse für ihre wichtige Arbeit.

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