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Kartnig gestand Steuerhinterziehung

Der Ex-Sturm- Graz-Präsident Hannes Kartnig hat sich bereits in der vergangenen Woche in Bezug auf den Vorwurf der Hinterziehung von Lohnsteuerabgaben schuldig bekannt.

Der ehemalige Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig zeigt sich laut Angaben seines Anwalts Richard Soyer “grundsätzlich geständig” und signalisiert Bereitschaft, “alle noch offenen Fragen zu klären”. Einen diesbezüglichen Bericht des ORF Steiermark bestätigte der Rechtsvertreter des seit drei Wochen in Untersuchungshaft sitzenden, ehemaligen Fußball-Zampanos am Dienstagabend gegenüber der APA – Austria Presse Agentur.

Kartnig habe sich laut Soyer schon in der vergangenen Woche in einer Anhörung gegenüber der Grazer OLG-Untersuchungsrichterin Elisabeth Radl bezüglich des Vorwurfs der Hinterziehung von Lohnsteuerabgaben geständig gezeigt. “Ich bin überrascht, dass das erst jetzt so ein Thema ist”, meinte der Jurist dazu. Auf nähere Einzelheiten wollte Soyer zunächst aber nicht eingehen.

Der zweimalige “Meistermacher” Kartnig, der am 7. Mai gemeinsam mit einem ehemaligen Sturm-Sekretär wegen des Verdachts der Abgabenhinterziehung, Veruntreuung, Untreue, betrügerischen Krida und grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen festgenommen wurde, dürfte mit dem Geständnis und der Kooperationsbereitschaft wohl auch das Ziel verfolgen, die U-Haftgründe der Flucht- und Verdunkelungsgefahr zu entkräften. Am 21. Mai war ein Antrag Kartnigs auf Enthaftung aus eben diesen Gründen abgelehnt worden. Anwalt Soyer und sein Mandant, in dessen Ära Spieler einen Teil ihres Gehalts über Sparbücher als Schwarzgeld erhalten haben sollen, hoffen nun auf eine Verkürzung der U-Haft. Einer in der Vorwoche eingelegten Haftbeschwerde war das Gericht nicht nachgekommen.

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