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Kanzler lädt zu Klimaschutzgipfel

Eine große Runde setzt sich am Montag in der Wiener Hofburg mit dem Thema Klimaschutz auseinander. 100 Experten und die Opposition wurden dazu eingeladen.

Die Klimastrategie soll künftig öfters evaluiert werden: Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) kündigte beim Klimaschutzgipfel am Montag in der Wiener Hofburg an, diese künftig „jährlich fortschreiben und erneuern“ zu wollen. Der Gipfel, an dem Vertreter der Länder, Interessensvertretungen, die Opposition und Regierungsvertreter teilnahmen, sei „keine einmalige Veranstaltung“, sagte Gusenbauer.

„Wir werden jedes Jahr in einem größeren Kreis zusammenkommen“, kündigte der Kanzler an. Dabei sollen „weitere zusätzliche Ideen und Vorstellungen“ in die heimische Diskussion einfließen. „Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir nicht alleine das Klima retten werden“, sagte Gusenbauer. „Aber Österreich hat seine Ziele zu leisten“. Dies sei eine Anstrengung, die Wirtschaft, Verkehr, Industrie, Länder, Gemeinden und Umweltorganisationen erbringen müssten.

Umweltminister Josef Pröll (V) bezeichnete die Veranstaltung als „Umsetzungsgipfel“. Dieser sei ein „Startpunkt“ für die Umsetzung der Maßnahmen.

Nach einem Einleitungsstatement des britischen Ökonomen Chris Taylor, der am Stern-Report mitgearbeitet hat, ging es in medias res: In vier Themenblöcke gegliedert, diskutierten die 76 Teilnehmer über geeignete Maßnahmen für den heimischen Klimaschutz. Die Themenpalette war in vier Bereiche gestaffelt: Auf „Umwelt, Landwirtschaft und Regionale Wirtschaft“ folgt der Komplex „Verkehr und Innovationen“, danach wird das Problemkind „Industrie“ behandelt, bevor der Klimavormittag mit den Themen „Haushalte, Wohnen und Energieeffizienz“ zu Ende geht. Wer einen Redebeitrag leisten will, hat strenge Auflagen: Die Teilnehmer mussten bereits eine Woche vor dem Gipfel eine Punktation einreichen, in dem der Beitrag umrissen wird. Eingeleitet werden die vier Themenbereiche von Impulsreferaten, die jeweils von Fachministern bzw. der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller gehalten werden.

Dafür, dass sich alle Redner an die vorgegebenen Redezeiten halten, sorgte der Kanzler persönlich: Wer die vier Minuten überschritt, musste mit der Roten Karte rechnen, die Gusenbauer in seiner Mappe bereitgelegt hatte.

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