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"Kalte Füße" bekommt jeder einmal

Dietiefen Temperaturen sorgen für kalte Füße und Zehen. So richtig gefeit ist niemand davor. "Ob man schneller oder langsamer kalte Füße bekommt, kann von einer Durchblutungsstörung abhängen oder vom falschen Schuh“.

Wer sich bei den derzeit frostigen Temperaturen viel im Freien aufhält, sollte vor allem auf winterfestes Schuhwerk achten. Schutz von unten als auch von oben ist wichtig. „Von unten ist eine gut isolierte Sohle mit dickem Profil das Um und Auf. Die ideale Hülle ist echtes Leder“, sagt Schuhmacher Thomas Schikola. Synthetik bringt nicht die erforderliche Schutzwirkung gegen die Kälte.

Für all jene, die die Mode im Winter nicht zu kurz kommen lassen wollen, bietet der Schuhhandel die vielfältigsten Accessoires zum „Nachrüsten“: Für das kleine Budget – unter zehn Euro – gibt es Schuheinlagen aus Schurwolle oder Lammfell, die mit einer Schicht Alu nach unten hin isoliert sind. Um 80 bis 120 Euro bekommt man beheizbare Einlagesohlen, die je nach Intensität zwischen sechs und zehn Stunden durchgehend Wärme abgeben. Diese sind für feste Wander- und Skischuhe geeignet. Mit Batterie oder Akkus betrieben, werden sie in den Schuh gelegt, das Energie-Pack hinten am Stiefelrand befestigt.

„Bei den Socken soll auf die richtige Größe und einen möglichst geringen Baumwollanteil geachtet werden. Denn dieser Naturstoff saugt Nässe auf“, so Mario Limbek von Intersport Eybl. Socken mit hohem Synthetikanteil sind im Winter die bessere Wahl, weil sie Schweiß weiterleiten und die Füße nicht so rasch auskühlen lassen. Das optimale Innenfutter ist und bleibt Lammfell, sind sich Schuhmacher, Sportverkäufer und Mediziner einig.

„Wichtig ist auch, dass die Füße schon warm sind, bevor man in die Schuhe steigt. Wer trotz aller Vorkehrungen kalte Füße bekommt, kann sich mit Gehen am Stand und bewegen der Unterschenkelmuskulatur helfen“, rät Orthopäde Guglia. Sind die unteren Extremitäten schon kalt und steif, heißt es „Ab ins Warme“. Von Fußmassagen rät der Orthopäde jedoch ab. Wenn die Füße bereits taub sind, können durch Massieren Verletzungen entstehen. Färbt sich die Haut leicht bläulich, kann dies ein erstes Anzeichen für Erfrierungen sein. Bleiben Taubheitsgefühl oder andere Beschwerden, ist der Gang zum Arzt zwar schmerzhaft, aber unausweichlich.

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