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Kaffee und der Klimawandel

Der Vortrag findet am Mittwoch, 4. Oktober 2023, 20 Uhr, im Festsaal des BG Dornbirn statt.
Der Vortrag findet am Mittwoch, 4. Oktober 2023, 20 Uhr, im Festsaal des BG Dornbirn statt. ©EZA Fairer Handel
Der Weltladen Dornbirn lädt zu einem Vortrag mit Diskussion mit ugandischer Kaffeebäuerin ein.
Vortrag Coffee for Future

Dornbirn. „Wir brauchen die Anstrengungen aller, um die Probleme des Klimawandels in den Griff zu bekommen, jede und jeder spielt eine Rolle“, sagt Josinta Kabugho, Geschäftsführerin der Kooperative BOCU, Uganda. Am Mittwoch, 4. Oktober 2023, 20 Uhr, ist die Kaffeebäuerin auf Einladung des Weltladens Dornbirn zu Gast im Festsaal des BG Dornbirn. Josinta Kabugho wird darüber berichten, wie sich der Klimawandel auf die Kaffeeproduktion auswirkt. Mit der Unterstützung von EZA-Fairer Handel und den Weltläden versuchen die lokalen Produzentinnen und Produzenten Wege zu finden, die ihnen trotz der schwierigen Situation ein Auskommen sichern.

Coffee for Future

Die Kooperative Bukonzo Organic Farmers Cooperative Union, kurz BOCU, produziert einen Teil des Kaffees, der im „Coffee for Future“ enthalten ist. Der „Coffee for Future“ der EZA Fairer Handel enthält hochwertige Bio-Arabica Bohnen sowohl aus einer Kooperative in Mexiko wie auch aus der Kooperative BOCU in Uganda. In beiden Kooperativen unterstützt EZA Fairer Handel klimaschonende Maßnahmen.

Das Anbaugebiet von BOCU liegt nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo und ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes. Doch steigende Temperaturen und extreme Wetterereignisse bedrohen die landwirtschaftlichen Erträge. Besonders sensibel reagiert der Arabica-Kaffee auf den Temperaturanstieg. „Darunter leiden vor allem marginalisierte Kleinbauern und -bäuerinnen, deren Lebensunterhalt von diesen Erträgen abhängt. Weniger Kaffee bedeutet weniger Einkommen für sie“, betont Gertraud Wohlgenannt, Obfrau des Vereins „Aktion Eine Welt“, die Josinta Kabugho nach Dornbirn eingeladen hat.

In der Kooperative BOCU wird besonderer Wert auf nachhaltige Landwirtschaft sowie auf Geschlechtergerechtigkeit gelegt. Die Bäuerinnen und Bauern bauen neben dem Kaffee auch Bohnen, Bananen, Sojabohnen und Mais für den Eigenbedarf an.

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