Jungbauernkalender 2017: Der Bauernhof als Fitnessstudio

Erster Vorgeschmack auf Jungbauernkalender 2017 - "Crossfit" als diesjähriges Motto
Erster Vorgeschmack auf Jungbauernkalender 2017 - "Crossfit" als diesjähriges Motto ©APA
Sixpacks, schlanke Körper, nackte Haut: Beim Presse-Fotoshooting für den Jungbauernkalender 2017 waren am Dienstag nicht nur die Temperaturen heiß. Zwölf fesche Frauen und Männer gaben auf einem Gartenbaubetrieb in Wien-Simmering einen Vorgeschmack auf die nächste Ausgabe. Das Image der Landwirtschaft gehöre zurechtgerückt, sagte Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft.
Die Bilder vom "Making of"
Presseshooting für den Kalender
Jungbauernkalender 2016: Frauen
Jungbauernkalender 2016: Männer
Jungbauernkalender 2015: Frauen
Jungbauernkalender 2015: Männer

“Der Jungbauernkalender ist das Herzstück der jährlichen Arbeit. Das Image der österreichischen Landwirtschaft ist ganz bedeutend für die Kaufentscheidung der Bevölkerung”, sagte David Süß, Jungbauern-Generalsekretär. 1.493 Bewerbungen sind dieses Jahr für den Kalender eingegangen, die meisten kamen aus der Steiermark. Die Altersbeschränkung liegt zwischen 18 und 35 Jahren. Das wichtigste Kriterium ist ein enger Bezug zur Landwirtschaft: Entweder müssen die Jungbauern und -bäuerinnen von einem landwirtschaftlichen Betrieb abstammen, selbst oder der Partner Betriebsführer sein oder eine landwirtschaftliche Ausbildung vorweisen.

Motto lautet Crossfit

Trotz fortschreitender Modernisierung ist die landwirtschaftliche Arbeit immer noch ein Knochenjob. Viele Arbeiten am Bauernhof beanspruchen die Muskeln, wie beispielsweise das Anlegen schwerer Ketten am Traktor, das Sensenmähen im Berggebiet oder Weinkisten schleppen. Daher wurde dieses Jahr die Sportart Crossfit als Motto gewählt. “Crossfit heißt, mit den Gegebenheiten, die man hat, Übungen zu machen. Der Bauernhof ist das Fitnessstudio des Bauern, man muss nicht ins Fitnessstudio gehen, sondern kann die Sachen hernehmen die man zuhause hat”, sagte Süß.

Ganz unter dem diesjährigen Motto präsentieren die Laienmodels beim Fotoshooting ihre Muskeln. Sie posieren bei den Holzarbeiten, beim Flexen und beim Ernten von Paradeisern. Trotz Anstrengung schenkten sie den Fotografen stets ein Lächeln. Ins rechte Licht rückte die Laienmodels diesmal die Kärntnerin Anna Koppitsch, die vor allem Unterwäsche und Bademode-Fotos schießt. “Ich arbeite sehr gerne mit Laien, weil die sehr offen sind für Tipps und Tricks”, sagte die junge Fotografin. Die Shootings fanden auf zehn verschiedenen Höfen in Vorarlberg, Niederösterreich und der Steiermark statt.

Begeisterte Models

Die 26-jährige Steffi aus Niederösterreich hilft in ihrer Freizeit ihrem Papa bei der händischen Weingartenpflege. Die Niederösterreicherin mit Modelmaßen hat gleich zwei landwirtschaftliche Einflüsse, beruflich arbeitet sie als Qualitätskontrolleurin heimischer Produkte. “Das Motto Crossfit hat mir sehr gefallen, weil ich mich in der Freizeit auch sportlich betätige. Ich finde es super, dass wir mit der Zeit gehen, und das wird mit dem Kalender präsentiert.” Auch dem 25-jährigen Daniel hat das Shooting gefallen: “Ich war positiv überrascht, ich wusste ja nicht was auf mich zukommt.” Der Wiener arbeitet bei der Gemüsegärtnerei der Schwiegereltern mit, verkauft das Gemüse am Markt und liefert es an die Großkunden.

Jungbauernkalender im Oktober präsentiert

Die aktuelle Ausgabe ist bereits im Kasten und wird am 6. Oktober in Wien präsentiert. Die Editionen werden in den Varianten Girls, Men und Bayern Girls angeboten und weltweit verkauft. Während die Men’s Edition Muskeln beim Sensenmähen oder Holz spalten spielen lässt, zeigt die Girl’s Edition starke Frauen, die mit Seilwinden umzugehen wissen oder Wildtiere füttern.

Europaweit hat Österreich eine der jüngsten Landwirtschaften, der Anteil an unter 35-jährigen heimischen Bäuerinnen und Bauern ist hoch. Einen fundamentalen Wandel und eine moderne Landwirtschaft, das möchten die jungen Bauern und Bäuerinnen verkörpern. Schaut man in die Runde, so sind beispielsweise Tätowierungen, Piercings und Bärte schon lange Trend bei den Jungbauern.

(APA)

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