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Jugendliche für Herausforderungen stärken

Beim Kongress konten die Jugendlichen sich nicht nur inhaltlich mit den Thematiken auseinandersetzen, sondern auch aktiv mitgestalten.
Beim Kongress konten die Jugendlichen sich nicht nur inhaltlich mit den Thematiken auseinandersetzen, sondern auch aktiv mitgestalten. ©Waibel
Kürzlich fand ein spannender Jugendkongress in Lustenau statt.
Jugendliche für Herausforderungen stärken

Lustenau. Das Institut für Existenzielle Pädagogik (IfEP) veranstaltete gemeinsam mit dem Dô Lustenau, in Kooperation mit der Jugendabteilung des Landes Vorarlberg, der AHA Jugendinfo, der Jugendabteilung der Stadt Dornbirn, der Schülerunion, der Aktion Kritischer Schüler*innen (AKS) und der Landesschülervertretung kürzlich den ersten Jugendkongress zum Thema Sinn:Voll:Leben. Der Kongress bot Jugendlichen im Alter zwischen 15 bis 19 Jahren die Möglichkeit, sich selbstreflexiv mit ihren persönlichen Potenzialen und ihren Lebensthemen auseinanderzusetzen.

Die psychosoziale und mentale Gesundheit von Jugendlichen und die Entwicklung von Resilienz stellten einen besonderen Fokus des Kongresses dar, insbesondere nach den immer noch andauernden Krisen der letzten Jahre. Durch die Vermittlung des Gedankenguts von Viktor Frankl und Alfried Längle wurde den Teilnehmenden wirksame Lebenshilfe und Orientierung geboten, vor allem aber sollte deren Selbstwirksamkeit gefördert werden. Ziel war es, die Jugendlichen darin zu stärken, mit ihren Herausforderungen gut umgehen zu können.

Offene Jugend

Die Initiatorin und Hauptverantwortliche des ersten derartigen Kongresses Eva Maria Waibel vom Institut für Existenzielle Pädagogik meinte nach dem erfolgreichen Ende der Veranstaltung: „Sehr froh bin ich, dass es gelungen ist, die Jugendlichen für ihre Lebensthemen zu sensibilisieren und sie so offen zu erleben. Die allermeisten haben sich sehr ernsthaft mit ihren Potenzialen, ihren Werten, ihren Zielen und Zukunftsvorstellungen auseinandergesetzt.“ Einen großen Dank sprach sie auch dem Vorbereitungsteam rund um Florian Gerer, Monika Paterno, Elmar Luger, Sina Lenherr und Paulina Wegener aus. „In diesem Kongress steckt sehr viel ehrenamtliche Arbeit“, betonte Waibel.

Auch Florian Gerer, Intendant für Jugend- und Kulturprojekte vom Dô in Lustenau fand es bemerkenswert, dass die Jugendlichen auf ihnen so nahe gehende Themen so offen eingestiegen sind: „Dazu beigetragen hat sicher die Abwechslung von Workshops und Ateliers und der Austausch untereinander, den die Jugendlichen offensichtlich sehr genossen haben.“

Der Kongress bot ein breites Spektrum an Aktivitäten, darunter Workshops und Ateliers. Erfahrene Workshopleiter wie Thomas Happ, Johannes Rauch und Andreas Wurzrainer setzten sich mit Themen wie dem Dialog mit sich und der Welt sowie mit Selbstfindung und eigenen Fähigkeiten auseinander. In den künstlerischen Ateliers hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kreativität zu entfalten und sich mit den gehörten Themen gestalterisch auseinanderzusetzen. (cth)

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