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Jugendaustausch mit Finnland

Der Jugendaustausch mit Finnland befasst sich mit dem Thema "Entrepreneurship".
Der Jugendaustausch mit Finnland befasst sich mit dem Thema "Entrepreneurship". ©OJA Meiningen
Völkerverständigung, Versöhnung und interkulturelles Lernen sind heute wichtiger und aktueller denn je. Und genau das ist die ursprüngliche Idee des Jugendaustausches. Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern begegnen einander. 
Jugendaustausch

15 Jugendliche aus Finnland und 15 Jugendliche aus dem Vorderland verbrachten gemeinsam die erste Ferienwoche auf einer Hütte. Es gab ein vielseitiges Programm zum Thema „Entrepreneurship“. Dabei entwickelten die Jugendlichen ihr unternehmerisches Denken und setzten es auch um.

active youngsters
Die finnischen Jugendlichen stammen aus Uurainen, mitten im Herzen Finnlands. Der Ort hat gerade mal 4.000 Einwohner, gilt aber als ein Zentrum jugendlichen Unternehmertums. Die 4H Organisation begleitet junge Menschen mit ihrem Projekt „Find your way“ dabei, selbstständig zu werden und so schon früh Erfahrungen im Erwerbsleben zu sammeln. Auch hier in Vorarlberg haben die Jugendlichen Aktionen fürs Gemeinwohl umgesetzt. Als Namen hat sich die Gruppe „active youngsters“ gegeben.

Selbst aktiv werden
Das Projekt ist eine Kooperation der finnischen 4H Organisation, des Jugendservice Feldkirch sowie der Offenen Jugendarbeiten Rankweil und Meiningen. 30 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren bezogen von Sonntag, den 9. Juli bis 16. Juli im Henslerstüble Quartier. Nach gegenseitigem Kennenlernen wurden der Waldseilpark Golm, Flying-Fox und Alpine Coaster besucht. Es wurden sogenannte Pop-Up Companies tags darauf auf dem Rankweiler Wochenmarkt in die Tat umgesetzt. In Feldkirch erlebten sie eine Stadtführung, ein Schattenburg Schnitzel und shopping in der Altstadt.

Handwerk und Technologie
Die Jugendlichen hielten Workshops für Jugendliche ab und machten Präsentationen. Verdienter Weise wurde auch in den Bresner Baggerlöchern flaniert, gemeinsam gespielt und gesungen. Die Gruppe lernte die Startup-Unternehmen Buntwerk und Tsukini kennen, druckten ihre eigenen T-Shirts, bedienten Roboter in der Fachhochschule und erhielten im Makerlab der Digitalen Initiativen einen spielerischen Zugang zu Technologie. Eine kleine Wanderung in den Bergen und ein Abschiedsabend setzten den Abschluss.

Kompetenzen stärken
Die Jugendlichen haben sich die ganze Woche mit gewissen Schlüsselkompetenzen befasst. Dabei ging es um Unternehmertum, um Sprache, um digitale, soziale und wissenschaftliche Kompetenzen, um kulturellen Ausdruck und darum, zu lernen wie man lernt. Jetzt können konkrete Ideen für Unternehmen geschmiedet und umgesetzt werden, bevor sich die active youngsters nächstes Jahr im Sommer in Finnland für eine Woche wieder treffen.

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