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Jugendarbeit in Zeiten der Pandemie

„Um dem Bedarf der Jugendlichen nach Begegnungsorten während der Pandemie trotzdem nachzukommen, haben wir kurzerhand die Parksessions im Kulturhauspark in Dornbirn ins Leben gerufen“, schildert Martin Hagen, GF der OJAD (mit Martina Nachbaur und Andrea Braun).
„Um dem Bedarf der Jugendlichen nach Begegnungsorten während der Pandemie trotzdem nachzukommen, haben wir kurzerhand die Parksessions im Kulturhauspark in Dornbirn ins Leben gerufen“, schildert Martin Hagen, GF der OJAD (mit Martina Nachbaur und Andrea Braun). ©Edith Rhomberg
 Welche Perspektiven die OJAD bietet und wo ein neuer Begegnungsort für junge Menschen entsteht.
OJAD Parksessions und mehr

 

Dornbirn. Endlich ist es da. Und weil die Corona-Pandemie in der Offenen Jugendarbeit Dornbirn manches über den Haufen geworfen hat, überlegte sich Martina Nachbaur auch für den bislang eher nüchternen jährlichen Tätigkeitsbericht etwas Neues. Sie gab dem erstmals als „Magazin 2020“ erschienenen Werk ein neues Aussehen. Den Themenreigen der OJAD gestaltete sie so ansprechend, dass es richtig Lust macht, in den 127 Seiten zu blättern und zu lesen. Genau das tat als eine der Ersten Dornbirns Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, die sich natürlich das ganze Jahr darüber auf dem Laufenden hält, was bei Elmar Luger in der Jugendabteilung der Stadt zusammenläuft und erfolgreich koordiniert wird. „Mit dem vorliegenden Bericht präsentiert die Offene Jugendarbeit Dornbirn in beeindruckender Weise, wie vielfältig ihr Engagement ist. Dass trotz der Herausforderungen des Jahres 2020 durch die Corona-Pandemie so viele Aktivitäten durchgeführt werden konnten, beweist die Flexibilität der Verantwortlichen und den hohen Stellenwert der Arbeit der OJAD bei den Jugendlichen“, resümiert das Stadtoberhaupt. Über diese treffend formulierte Zusammenfassung freut sich der Geschäftsführer der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, Martin Hagen. Das Lob gibt er weiter an sein Team und an den „einzigartigen Kurt Nachbaur“, seinen Stellvertreter. Letzterer sagt im Magazin 2020 auf Seite 59: „Ich bin Feminist, weil es ein NO GO ist, keiner zu sein.“ Für Hagen, Nachbaur und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Chancengleichheit in unserer Gesellschaft die oberste Maxime. „Es lohnt sich auch, in unseren neuen Podcast „Rückenwind“ mit aktuellen und brisanten Inhalten reinzuhören“, sind sie überzeugt.

Der Verein als Fundament

Jungen Menschen Chancen aufzuzeigen und anzubieten, sie professionell und respektvoll auf ihrem Weg zu begleiten, ist der Kern der Jugendarbeit. Auf Seite 91 beschreibt Franziska Gillard-Levay die Methode „Step by Step“, also den Weg der kleinen Schritte. Dass diese Schritte überhaupt möglich sind, dafür steht auch der ehrenamtlich tätige Verein. Für dessen Vorstand geben Beate Hartmann und Andrea Sandri ihren persönlichen Rückblick. Sie gratulieren außerdem zum ersten Platz beim Jugendprojektwettbewerb des Landes Vorarlberg und zum österreichischen Jugendpreis des Bundeskanzleramts in der Kategorie Nationale Jugendarbeit – vergeben für die Gehörlosendisco „Spüre die Musik“.

Kein Rückblick ohne Ausblick

Gemeinsame Erlebnisse sollen endlich wieder vermehrt in den Mittelpunkt rücken. Das verspricht die Sommerplanung der OJAD. Auf dem Gelände des ehemaligen Eislaufplatzes beim Bahnhof Schoren sind die Vorbereitungen für einen Outdoor-Jugendtreff bereits angelaufen. Neben dem Kontaktangebot werden Kultur- und Tanzperformances organisiert. Billardtische, Tischfußballkästen, Federball und Tischtennis werden für kleine Turniere bereit stehen. „Sobald das die Gesundheitsmaßnahmen erlauben, soll es eine Feier zur Eröffnung geben“, verrät Martina Nachbaur.

Das OJAD Magazin 2020 ist ab sofort in der Schlachthausstraße 11 erhältlich. Auf der Website ojad.at steht es zum Download bereit.

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