Josef Boss im Rohnerhaus

Zahlreiche Gäste konnten zur Eröffnung der Werkschau von Josef Boss begrüßt werden
Zahlreiche Gäste konnten zur Eröffnung der Werkschau von Josef Boss begrüßt werden
Werkschau von Josef Boss im Rohnerhaus

Lauterach. Am Samstag, den 24. Oktober wurde die Werkschau des Kunstmalers Josef Boss (1868 – 1908) aus Bregenz im Rohnerhaus in Lauterach von Hausherr Alwin Rohner eröffnet.

Auf seine Frage: „Macht es noch Sinn in Zeiten der Globalisierung, von Handy, Notebook und Last Minute, nach dem Gewesenen zu forschen?“, gibt Rohner die Antwort, die die Kunst zu geben vermag. Sie erlaubt den Blick zurück mittels ihrer Werke, den Bildern, Skulpturen und Baudenkmälern. Sie erzählt die Lebensgeschichte von Menschen und schenkt uns ein Erbe, auf dem weitere Generationen aufbauen können.

Dr. Rudolf Sagmeister brachte in seiner Eröffnungsrede den Besuchern die Hintergründe der Ölportraits des Künstlers näher. Sein Exkurs über die Veränderungen in der künstlerischen Portraitdarstellung am Anfang des vergangenen Jahrhunderts durch das Aufkommen der Fotografie zeigte die nachhaltige Veränderung und Entwicklung der Malerei bis heute auf. Kuratorin Mag. Ruth Lobenhofer, die Enkelin des Malers, die leider verhindert war, zeichnet in der Festschrift zum Leben und Werk von Josef Boss ein genaues Portrait über den Werdegang und allzu frühen Tod des Künstlers.

Ein besonderer Dank gebührt der Familie Rohner, die zusammen mit den Familien Huber und Salzmann eine, wie es Rudolf Sagmeister nannte, „Vorarlberger Landesgalerie“ als private Kunstmäzene geschaffen haben, in der wichtige künstlerische Publikationen sichtbar werden.

Die Ausstellung ist bis Ende April 2010 geöffnet.

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