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Joppi-Doppelpack läßt Dornbirn hoffen

Nach 2:1-Heimsieg über starkes Seekirchen sind die Rothosen wieder Tabellenführer der Fußball-Westliga und bleiben im Titelrennen.

Der zehnte Heimsieg in dieser Saison ist für FC Dornbirn gleichbedeutend wieder mit der Tabellenführung in der höchsten Amateurklasse Österreichs. Dank der um fünf Tore besseren Differenz übernahm die Benneker-Elf zwei Runden vor Schluss der Saison 2008/2009 die Tabellenspitze. Matchwinner für Dornbirn war Youngster Franco Joppi, der kurz vor dem Pausenpfiff und gleich nach Wiederbeginn zwei herrliche Treffer erzielte und so den erwarteten „Dreier“ ebnete. Allerdings war Seekirchen ein sehr unangenehmer Gegner für Dornbirn und machte Schöpf und Co. das Leben sehr schwer.

Das Anschlusstor von Emanuel Junger per Kopf nach gut einer Stunde Spielzeit war für die Seekirchner schlussendlich zuwenig, um Zähler aus Dornbirn zu entführen. Rabl traf für Seekirchen nach zwei Minuten schon die rechte Stange. Geburtstagskind „Matze“ Mathias Nagel rettete die Rothosen nach einem Rottensteiner-Freistoß-Aufsitzer“ mit einer Glanztat vor einem Punktverlust (49.). Dornbirn zitterte sich zum 17. Saisonsieg und geht wieder als großer Gejagter in die heiße Endphase der Meisterschaft. Der vorletzte Auftriff auf der Birkenwiese war aber auch ein Spiegelbild der gesamten Saison. In den ersten zehn Minuten vergaben die Messestädter gleich vier sogenannte Hundertprozentige. Zudem trafen Mathias Mayer (19./Querlattenkreuzeck) und Deniz Mujic (73./Freistoß) nur auf Aluminium.

„Das wichtigste war der Pflichtsieg. Die taktischen Vorgaben werden aber nicht mehr zu hundert Prozent eingehalten. Es muss schnellstens noch eine Leistungssteigerung her, sonst reicht es für den Meistertitel nicht. Der Druck ist enorm groß und nicht für jeden Spieler tragbar. Auch die Konzentrationsfähigkeit über die gesamte Spielzeit fehlt“, war Dornbirn-Erfolgscoach Armand Benneker, der zwei weitere Saisonen als Trainer bleibt, nicht ganz zufrieden mit seiner Mannschaft. Laut Benneker ist der Meistertitel nur noch eine Willenssache. Auf Dornbirn warten mit Anif (a) und Axams (h) zwei sehr harte Brocken. Deshalb überlegt der Spitzenreiter im Spiel der Spiele in Anif schon einen Tag vorher anzureisen.

(Quelle: MeineGemeinde – Thomas Knobel)

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