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Joesi Prokopetz in Vorarlberg

In seinem neuem Programm beschwert er sich über die Schöpfung. Entstanden ist eine heiter/satirische bis sarkastische Betrachtung über die Unzulänglichkeiten dieser Welt.
In seinem neuem Programm beschwert er sich über die Schöpfung. Entstanden ist eine heiter/satirische bis sarkastische Betrachtung über die Unzulänglichkeiten dieser Welt. ©Monika Löff
Kabarettist Joesi Prokopetz in Tirol und Vorarlberg: "Die Schöpfung. Eine Beschwerde“. Joesi Prokopetz tourt mit seinem aktuellen Kabarett "Die Schöpfung. Eine Beschwerde" im Oktober durch Vorarlberg und Tirol.

 

Aufführungstermine Vorarlberg

10. Oktober 2013 Altach (KOM)

17. Oktober 2013 Hard (Kammgarn)

14. Jänner 2014 Feldkirch (TAS)

 

Aufführungstermine Tirol

11. Oktober 2013 Mieders (Gemeindesaal)

16. Oktober 2013 Waidring (Oas’al)

09. November 2013 Wörgl (Verein Komma Kultur)

 

Von Austropop bis Kabarett

Vieles, was aus seiner Feder kam, klingt heute noch in unseren Ohren: Der Wiener Joesi Prokopetz, seines Zeichens, Songschreiber, Buchautor und Kabarettist, erfand vor 40 Jahren den Austropop als er „Da Hofa“ für Wolfgang Ambros schrieb. Darauf folgten Hits wie „Es lebe der Zentralfriedhof“, „Die Blume aus dem Gemeindebau“, „Du bist wia die Wintersun“ oder das zum Kult avancierte Rustical „Der Watzmann ruft“.

In den 80er Jahren stellte sich musikalisch europaweiter Erfolg ein – mit dem Projekt „DÖF“ (Deutsch-Österreichisches Feingefühl) verkaufte er europaweit mehr als eine Million Singles und gut eine halbe Million LPs von „Codo – düse im Sauseschritt“. Eine kurze, aber intensive Solokarriere folgte. Mit „Sind Sie Single“ landete er einen weiteren Nummer 1 Hit.

Auf kabarettistischen Solopfaden ist Joesi Prokopetz seit 1997 unterwegs und tourt aktuell durch Österreich. In seinem neuen Programm beschwert er sich gleich über die Schöpfung als Gesamtkonzept: Ein Pfusch! Was soll in einer knappen Woche und einem Ruhetag schon groß rauskommen? Der Mensch als Krone der Schöpfung? Und Werner Faymann, ein Mensch als Schöpfung der „Krone?“

Da stellt sich doch tatsächlich einer auf die Bühne und sagt uns, dass die Natur unser Feind, ja dass der Wunsch nach „Natur pur“ lebensbedrohlich ist, dass es überwiegend hässliche Tiere gibt, wie zum Beispiel den Schlitzrüssler und der Pelikan aus der Nähe gar so hässlich ist, dass er einem schon wieder leid tut und es unklar bleibt, wie sie aus diesen Vögeln die Füllfedern machen, dass einer wie Gott in der Privatwirtschaft längst entlassen worden wäre, der Mensch gut ein Drittel des Erbgutes mit der Kartoffel gemein hat, dennoch Mensch aber gerade deswegen ein Viech geblieben ist. Und dass die Welt für den menschlichen Forschungsgeist zu empfindlich ist, weil ja seit der Erfindung von Pfeil und Bogen praktisch alles aus dem Ruder läuft und wenn die Polkappen schmelzen, das zunächst für Leute mit Erdgeschoßwohnungen unangenehm ist.

Er weiß aber auch, dass sich nur der vernünftige Mensch der Natur anpasst und der unvernünftige die Natur an den Menschen anpassen möchte und darum jeder Fortschritt von den Unvernünftigen abhängt; in jedem typischen Frauensatz das Wort „einmal“ vorkommt und Menschen, die in gebückter Haltung durch Supermärkte schleichen, nicht Ischias haben, sondern nur die günstigen Angebote in Bodennähe suchen. Er hat die Urszene der Comedy entdeckt und dass wir aus Rücksicht auf uns selbst „es menschelt“ sagen, wenn es heißen müsste „es trottelt.“ Ja, und dass in Zeiten der Sparpakete leider nur mehr billige Witze über unsere Politiker möglich sind. Und: Die problematische Stelle in der Bundeshymne nicht „TöchterSöhne“ ist, sondern die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne.“

 

Quelle: si!kommunikation

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