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Jochum neuer Obmann der Vorarlberger Seilbahnen

„Staffelübergabe mit Kontinuität“ zwischen Hannes Jochum (li.) und Markus Comploj.
„Staffelübergabe mit Kontinuität“ zwischen Hannes Jochum (li.) und Markus Comploj. ©WKV
Hannes Jochum übernimmt im Fachgruppenausschuss der Seilbahnen Vorarlberg die Funktion des Fachgruppenobmanns und tritt damit die Nachfolge von Markus Comploj an.

Der Fachgruppenausschuss der Seilbahnen Vorarlberg hat Hannes Jochum zum neuen Obmann gewählt. Der 47-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Markus Comploj, welcher im Sommer 2018 in die Geschäftsleitung der Getzner Holding, Mutter & Cie. in Bludenz, einsteigt und daher die Sparte innerhalb der Wirtschaftskammer wechselt. “Ich bin davon überzeugt, dass Hannes Jochum gute Arbeit leisten wird. Geschäftlich kenne ich ihn als verantwortungsvollen Entscheidungsträger. Als Privatperson und langjähriger Freund hat er mich immer mit seinem charismatischen, ambitionierten und unaufgeregten Auftreten beeindruckt”, lobt Markus Comploj seinen Nachfolger.

Langjährige Management-Erfahrung

Hannes Jochum hat seine Karriere in der Versicherungsbranche begonnen, wechselte 1997 zur Werbe- und Tourismus GmbH und wurde dort im Jahr 2000 Geschäftsführer. Danach war er jahrelang Geschäftsführer und Miteigentümer des Vorarlberger Volkstheaters, bevor er 2013 in die Seilbahnbranche wechselte und die Geschäftsführung der Golm Silvretta Lünersee Tourismus GmbH übernahm. Mitte 2018 führt ihn sein beruflicher Werdegang in die Geschäftsführung der Bergbahnen Brandnertal. “Ich betrachte es als einen großen Vertrauensvorschuss, dass mir die Mitglieder des Fachgruppenausschusses die Funktion des Fachgruppenobmanns der Fachgruppe Seilbahnen Vorarlberg übertragen haben. Ich werde mit dem entsprechenden Verantwortungsbewusstsein an diese Aufgabe herangehen und meine Kompetenzen gezielt für die Interessenvertretung der Seilbahnen einsetzen“, betont Hannes Jochum.

Hohe infrastrukturelle Standards im Einklang mit der Natur

In jüngster Vergangenheit gab es in Vorarlberg größere Debatten über den Ausbau der Skigebiete. Jochum betrachtet es als eine der wichtigsten Aufgaben der Fachgruppe Seilbahnen, auf diesen Diskurs proaktiv zu reagieren. “Die Standards der Skigebiete sind auch international betrachtet in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wenn die Vorarlberger Skigebiete sich in Zukunft noch international behaupten wollen und ein Touristenmagnet bleiben wollen, dann ist der infrastrukturelle Ausbau unvermeidbar. In Vorarlberg ist aktuell eine Grundskepsis gegenüber dieser Adaption an die internationalen Standards spürbar. Wir müssen hier aktiver und transparenter kommunizieren sowie den Nutzen aufzeigen. Die Öffentlichkeit soll und darf darauf vertrauen, dass wir respektvoll mit der Natur umgehen, denn sie ist auch unsere wichtigste Ressource”, erklärt der neue Obmann.

Für Kontinuität in der Ausrichtung der Fachgruppe Seilbahnen hält Jochum an den drei Zielen fest, die sein Vorgänger Markus Comploj formulierte: Ganzjahrestourismus, Nachwuchsförderung sowie Vernetzung von Destination und Seilbahn.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 70 Mitgliedern und 45 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 310 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind rund 1.000 Mitarbeiter/innen und 15 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. In den nächsten fünf Jahren werden die Betriebe 320 Millionen Euro für bereits geplante Projekte investieren.

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