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Jobchancen im Wachstumsmarkt Logistik

Die Logistik-Branche bietet Karrierechancen für alle, die etwas bewegen wollen.
Die Logistik-Branche bietet Karrierechancen für alle, die etwas bewegen wollen. ©JCL Logistics
Die heimische Logistik-Branche wächst kontinuierlich. Dank der guten Konjunktur und des zunehmenden Internet-Handels. Die Betriebe kämpfen jedoch mit einem Arbeitskräftemangel. Angebote und Chancen sind vorhanden, für all jene, die in ihrer Karriere etwas bewegen wollen.

 

Disponenten, Lageristen, Zolldeklaranten, Kraftfahrer, Speditions- und Betriebslogistikkaufleute, Supply-Chain-Manager und viele weitere sind Berufe der Logistik. Ein Zusammenspiel von Einkauf, Produktion, Verteilung, Lagerung und Transport im internationalen Kontext bis hin zur Feinverteilung auf der letzten Meile. Industrie- und Handelsunternehmen stellen dabei ebenso hohe Ansprüche wie auch die Endkunden, die Produkte zur gewünschten Zeit in der richtigen Menge am passenden Ort erwarten. Elektronikgeräte aus Südkorea, Möbel aus Schweden, Medizinische Geräte und Medikamente in die USA, Maschinen und Fahrzeuge aus Österreich, um nur ein Bruchteil aus der Fülle von Waren und Gütern zu nennen, die täglich und weltweit transportiert werden – auf der Straße, zu Wasser, in der Luft oder auf Schienen. Heute bestellt und morgen geliefert. Bis 2050 wird eine Vervierfachung des internationalen Frachtvolumens erwartet. Zahlen, die Logistikunternehmen zwei Seiten der Medaille zeigen. Auf der einen Seite kann man auch in Zukunft mit hohen Auslastungen rechnen. Auf der anderen Seite ist man tagtäglich mit der Suche nach Fachkräften konfrontiert. Hinzu kommt der derzeit relativ hohen Altersschnitt in der Branche und damit verbunden, eine weitere Verschärfung der Situation. Dabei bietet die Branche Berufe mit Zukunftsperspektiven, für einen Start in eine bewegte, internationale Karriere.

In der breiten Öffentlichkeit fehlt jedoch ein Bewusstsein für das breite Spektrum an interessanten und internationalen Jobmöglichkeiten, mit denen man mitten im Geschehen Verantwortung übernehmen kann. In einem Bereich, der ausnahmslos alle betrifft. „Die Leistungen und die Vielfalt der Branche müssen insgesamt sichtbarer werden“, so Gerhard Gau, Head of Road bei JCL Logistics. „Die Berufe der Logistik sind zu wenig in den Köpfen verankert. Wir wollen aufzeigen, dass hier Chancen und Möglichkeiten für spezialisierte Arbeitskräfte ebenso wie für Quereinsteiger bestehen“. Denn die Berufe haben einiges zu bieten: internationaler Einsatz, hervorragende Karrierechancen und gute Verdienstmöglichkeiten. Damit die Dinge dort ankommen, wo sie benötigt werden, bedarf es der Leistung kommunikativer und innovativer Menschen mit Dienstleistungsorientierung und Organisationstalent. Ein Gespür für Zahlen und Geografie- und Fremdsprachenkenntnisse runden das Anforderungsprofil ab.

Der durchschnittliche Bestand offener Stellen in den Bereichen Spedition/Verkehr/Lagerei, die beim AMS gemeldet sind, hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Den Grund für den merklichen Anstieg dafür sehen die Arbeitsmarktexperten ebenso in der guten Wirtschaftslage und dem Wachstum in der Branche. „Durch die Digitalisierung und Globalisierung steigen auch in der Logistik die Ansprüche an arbeitsuchende Menschen. Somit wird es immer schwieriger, Fachkräfte zu gewinnen. Wir unterstützen die Unternehmen daher bei der Vermittlung und bieten einige attraktive Ausbildungsmodelle, die Arbeitsuchende auf die Anforderungen der Branche hin qualifizieren“, beschreibt Bernhard Bereuter, Landesgeschäftsführer AMS Vorarlberg, die Situation.

Die Personalbedarfe der Unternehmen können durch das aktuelle Arbeitskräftepotenzial jedoch nicht zur Gänze abgedeckt werden. Fehlende Qualifikationen, gesundheitliche Einschränkungen sowie mangelndes Interesse sind die Hauptgründe für diese Diskrepanz. Für lernwillige und engagierte Arbeitsuchende bietet das AMS einige Ausbildungsmodelle an, welche die Personen gezielt auf die Anforderungen der Unternehmen vorbereiten. Dazu zählen neben den allgemeinen Projekten wie „Chance“ oder „Schaffa im Ländle“ auch spezielle Vermittlungs- und Informationsveranstaltungen zusammen mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Der Logistikbereich bietet attraktive Berufsziele, die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich sind auf höchstem Level. Mit Lehrberufen wie Speditionskaufmann/-frau und Betriebslogistikkaufmann/-frau bis zu Lehrgängen an den Fachhochschulen und Universitäten, oder mit gesammelter Berufserfahrung ist eine gute Basis erreicht. Mit Motivation zur Weiterentwicklung, stehen verschiedene Karrieremöglichkeiten offen. JCL Logistics beschäftigt rund 1.000 Personen weltweit, davon rund 300 alleine in Österreich. „Meist starten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem der Bereiche im Haus, spezialisieren sich in einer Sparte, wie zum Beispiel Straßenverkehr oder Seefracht, und können dann weltweit tätig werden und bis hin zu Führungsebenen Karriere machen“, schließt Gau ab.

JCL Logistics Austria GmbH mit Sitz in Wolfurt, ein Unternehmen der JCL AG, betreibt innovative Logistik und bietet operative Aktivitäten in den Bereichen Road, Air & Ocean, Rail, Kontraktlogistik und Warehouse Management (unter dem Produktnamen Plus+) und Zoll. Mit Spezialisierung in den Bereichen Retail, Automotive, Health & Pharma, Chemical, Industry, FMCG und Drinks Logistics bildet JCL ein logistisches Netzwerk, das den individuellen Anforderungen dieser Branchen gerecht wird. (Zertifizierungen: ISO 9001, ISO 14001, OHSAS 18001, SQAS, AEO). www.jcl-logistics.com

BERUFSBILDER:

  • Betriebslogistikkaufmann/-frau (Lehre 3 Jahre)
    Kümmert sich um die Waren im Lager, nimmt sie entgegen, kontrolliert, überwacht, lagert und versendet diese. Ist viel in Kontakt mit Menschen. Neben Tätigkeiten im Lager, wie beispielsweise Staplerfahren oder Waren einlagern, gehören auch Büroarbeiten zum Berufsbild.
  • Speditionskaufmann/-frau (Lehre 3 Jahre)
    Plant Routen, erstellt Angebote, organisiert Transportmittel (z.B. Lkw, Bahn usw.), meistert den Schrift- und Telefonverkehr (hier sind oft Fremdsprachenkenntnisse gefragt), legt Termine fest mit dem Ziel, die optimale Abwicklung des Transportes sicherzustellen. Ist viel im Kontakt mit Menschen.
  • Logistik Manager:
    Übernimmt die Verantwortung für betriebswirtschaftliche Themen. Legt Betriebsabläufe fest, schult Mitarbeiter, erstellt und kontrolliert Strategien und Kalkulationen.
  • Supply Chain Manager:
    Sorgt dafür, dass die Lieferkette einwandfrei funktioniert. Dabei spielt nicht nur die materielle, technische und finanzielle Komponente eine Rolle, sondern auch die menschliche: ist mit Lieferanten und Teams im Austausch, um die Abläufe zu optimieren.
  • Disponent:
    Hat im Bereich der Logistik den Überblick und trägt zur Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens bei. Kümmert sich um die Koordination von Transporten und ist verantwortlich für die Transportmittel und Einhaltung von An- und Auslieferungsterminen von Waren.
  • Verkehrsleiter:
    Übernimmt Verantwortung für Einzelaspekte der Transport- und Beförderungsdienstleistungen von der Prüfung und Einhaltung der Sicherheitsstandards über Rechnungsführung bis zur Disposition von Ladung und Personal.
  • Berufskraftfahrer:
    Lenken Kraftfahrzeuge zur Beförderung (z.B. Lastkraftwagen oder Busse). Führen sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr (Inland und Ausland) Transporte durch, planen Fahrtrouten, führen Fahrtenbücher und erledigen verschiedene Verwaltungsaufgaben, z.B. Zollformalitäten im grenzüberschreitenden Verkehr.
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