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Jobabbau bei Zumtobel: Aktienkurs dürfte steigen

Die Analysten schreiben Zumtobel die Herausbildung einer "Leistungskultur" ins Pflichtenheft.
Die Analysten schreiben Zumtobel die Herausbildung einer "Leistungskultur" ins Pflichtenheft. ©VOL.AT/Steurer
Dornbirn. Die Analysten von JPMorgan Cazenove haben ihr Kursziel für die Aktien des Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel nach der Bekanntgabe des Sparkurses mit 600 Jobverlusten von 18 auf 20 Euro erhöht und ihre Gewinnschätzungen angepasst.
Jobabbau kostet 54,5 Mio. Euro
Zumtobel baut 600 Jobs ab

Gleichzeitig wurde die Anlageempfehlung “Neutral” bestätigt. Die jüngsten Restrukturierungsmaßnahmen in der Höhe von 35 Millionen Euro müssen man in Kontext setzen, meinen die Analysten.

Keine Leistungskultur bei Zumtobel?

In den letzten zehn Jahre habe Zumtobel mehr als 100 Millionen Euro in die Restrukturierung des Konzerns gesteckt, gleichzeitig aber sinkende Margen verzeichnet. Mit einer weiterer Restrukturierungsmaßnahme sei es daher nicht getan – vielmehr machen die Analysten einen konsistenten Ansatz und die Entwicklung einer Leistungskultur als Erfolgsfaktoren aus. Der vom Management am Investorentag vorgestellten Ausblick befinde sich weitgehend im Rahmen der Erwartungen, die veränderten Schätzungen sind auf die vorgestellten Restrukturierungskosten zurückzuführen.

Steigende Gewinne für Shareholder

Beim Gewinn je Aktie rechnen die Analysten von JPMorgan mit 0,02 Euro für 2014 (zuvor: 0,28 Euro). Für 2015 soll er 0,68 Euro (zuvor 0,28 Euro) betragen und 2016 erwarten die Analysten einen Gewinn von 1,31 Euro pro Aktie (zuvor: 1,18 Euro). Die Dividendenschätzung beläuft sich auf 0,15 Euro für 2014, auf 0,20 Euro für 2015 und auf 0,60 Euro für 2016.

Zumtobel baut weltweit 600 Stellen ab

Der Vorarlberger Leuchtenhersteller hatte am Mittwoch überraschend einen größeren Mitarbeiterabbau angekündigt. Im Vertrieb werde der Personalstand um rund 150 Personen verringert, in den Werken um bis zu 450. Im Geschäftsjahr 2014/15 sollen die bisherigen Zumtobel- und Thorn-Werke in nur noch einem Fertigungsverbund zusammengeführt werden.

Österreich “kaum betroffen”

Das Zumtobel-Heimatland Österreich soll vom Stellenbau “kaum betroffen” sein. “Wir reden hier von einigen wenigen Anpassungen in der Zentrale in Dornbirn”, erklärte Pressesprecherin Astrid Kühn-Ulrich am Mittwoch. Zumtobel hat hierzulande 2.411 Mitarbeiter (inkl. Lehrlinge und Leiharbeiter).

Die Stellenstreichungen kamen überraschend: Noch im Dezember hatte der neue Konzernchef Ulrich Schumacher laut Reuters gesagt, es werde nur “von Fall zu Fall” zu Stellenstreichungen kommen – ein “umfangreicher genereller Stellenabbau” sei nicht geplant. Der ehemalige Infineon-Manager, der als harter Sanierer gilt, steht seit Oktober an der Spitze des Konzerns.

Produktion geht nach China

Von weltweit 18 Standorten sollen im Geschäftsjahr 2014/15 vier bis sechs geschlossen werden – welche das sind, wird seitens Zumtobel noch unter Verschluss gehalten. Jedenfalls sollen Teile der Produktion von Europa in die drei chinesischen Zumtobel-Werke verlagert werden. Auch soll Arbeit an asiatische Zulieferer ausgelagert werden, heißt es in einer Zumtobel-Präsentation, die Konzernchef Schumacher auf der “Light+Building”-Messe in Frankfurt präsentierte. (red/APA)

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