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Jetzt spricht der Balderschwanger Bürgermeister

Balderschwanger Bürgermeisters Konrad Kienle über den schrecklichen Unfall.
Balderschwanger Bürgermeisters Konrad Kienle über den schrecklichen Unfall. ©VOL.AT / Benjamin Liss
Der Balderschwanger Bürgermeister erklärt sich zum tödlichen Traktorunfall in seiner Gemeinde. "Der Bub hat das schon 100 Mal gemacht, ohne das bisher auch nur einmal was passiert ist."
Zwei Vorarlberger Kinder sterben bei Traktortragödie
Traktorunglück in Balderschwang

Bei einem Ausflugsunglück mit einem Traktor in Balderschwang sind Samstagabend zwei Kinder aus Vorarlberg auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen. Ein 13-jähriges Mädchen und ein zehnjähriger Bub wurden von einem Traktor überrollt, den ein 13-jähriger Bub aus Vorarlberg fuhr.

Nach Angaben des Balderschwanger Bürgermeisters Konrad Kienle hatten die Kinder zusammen mit ihren Eltern einen Tagesausflug auf die rund 1.000 Meter hohe Lenzenalpe unternommen. Die beiden Familien stammten aus dem 25 Kilometer entfernen Riefensberg im Bregenzer Wald und seien mit den Betreibern der Alpe befreundet. Sie seien mit den Betreibern der Alpe befreundet, berichtet die dpa. Bei solchen Besuchen seien auch schon in der Vergangenheit Traktorfahrten auf dem Privatgelände der Alpe üblich gewesen, zitiert die deutsche Nachrichtenagentur Bürgermeister Kienle.

"Weg ist brettlflach"

"Der Bub ist auf dem Privatweg der Alpe gefahren. Deswegen war die Spritztour des 13-Jährigen auch keineswegs illegal", machte der Balderschwanger Bürgermeister Kienle gegenüber der dpa deutlich. Da der Weg "brettlflach" sei und es keine größeren Gefahrenstellen gebe, hätten solche Traktorspritztouren mit dem 13-Jährigen am Steuer auch keine besondere Gefahr dargestellt. "Der Bub hat das schon 100 Mal gemacht, ohne das bisher auch nur einmal was passiert ist."

Trotzdem sei das Ganze natürlich ein unfassbares Unglück. Es sei furchtbar, dass ein sommerlicher Ausflug in einer solchen Tragödie endete. "Für die Helfer und alle, die davon betroffen waren, war das ein furchtbarer Anblick. Die ganze Gegend ist betroffen und sehr traurig", wird Kienle zitiert.

Die Zusammenfassung in Servus-TV

(APA) (DPA) (RED)

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