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Jetzt kann der Schnee kommen: Das Team des Bauhofs ist für den Winter bestens vorbereitet

©Stadt Feldkirch
Ob der heurige Winter ähnlich wenig Schneefall wie der vorangegangene bringt, steht noch in den Sternen.

Trotzdem müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofs auf einen kalten Winter mit viel Schneefall vorbereitet sein, um auch bei starken Wetterereignissen Straßen und Gehsteige rechtzeitig von Schnee und Eis zu befreien. In der Stadt Feldkirch werden die Bauhof-Mitarbeiter*innen während der Wintermonate von externen Dienstleistern unterstützt. Denn das Streckennetz, auf dem die Schneeräumung in Feldkirch erfolgt, umfasst über 220 Kilometer zuzüglich einer Vielzahl an öffentlichen Plätzen und Flächen wie beispielsweise an Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten.

Sichere Nutzung

Bei massivem Schneeaufkommen wird jede helfende Hand benötigt, um die Straßen, Gehsteige und Radwege schnellstmöglich für den Verkehr freizumachen. „Das angestrebte Ziel ist es“, so Bürgermeister Wolfgang Matt, „die Verkehrssicherheit der Straßenbenutzer immer zu gewährleisten. Vor allem im Winter ist dies eine stetige Herausforderung für das Bauhof-Team.“

Immenser Arbeitsaufwand

Alleine vom städtischen Bauhof sind über die Wintermonate rund 35 Mitarbeiter*innen im Einsatz. Unterstützt werden sie von rund 20 Kräften externer Partner, die dem Team des Stadtbauhofs helfen. Der Bauhof rechnet mit einem Arbeitsaufwand von rund 1.500 Mannstunden Eigenleistungen sowie rund 450 Maschinenstunden und rund 850 Maschinenstunden Fremdleistungen durch die städtischen Winterdienst-Partner.

Gerätschaften

Um die Straßen und Gehsteige bei Schneefall zu räumen, braucht es entsprechendes Gerät. Insgesamt sind acht Geräteträger des Bauhof-Fuhrparks und 19 Geräteträger der Winterdienst-Partner im Einsatz. Von LKW und Traktoren mit Schneepflügen und Streuern oder Radladern bis hin zur Schneefräse.

Glättebekämpfung

In den letzten drei Winterdienst-Saisonen wurden im Schnitt ca. 300 Tonnen Salz und ca. 200 Tonnen Splitt gebraucht. Das benötigte Salz wird über eine Landesausschreibung aller Gemeinden gemeinsam angeschafft, besitzt höchste Reinheit und stammt zu 100% aus Österreich. Für die Disposition der Mengen werden Erfahrungswerte der vergangenen Saisonen berücksichtigt, immer unter dem Aspekt, so wenig wie möglich, aber so viel wie notwendig vorrätig zu haben.

Eigenverantwortung

Grundsätzlich gilt, dass Eigentümer von Liegenschaften in Ortsgebieten Gehsteige und Gehwege in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von Schnee und Verunreinigungen säubern sowie bei Schnee und Glatteis bestreuen müssen. Das betrifft Gehsteige, die dem öffentlichen Verkehr dienen. Ist kein Gehsteig vorhanden, muss der Straßenrand in einer Breite von einem Meter gesäubert und bestreut werden. „Die Stadtverwaltung streut und räumt im Rahmen des Winterdienstes mitunter Flächen, für die vom Gesetz her die Anrainer*innen und Grundeigentümer*innen zuständig wären. Aus dieser unverbindlichen Arbeitsleistung kann jedoch kein Rechtsanspruch abgeleitet werden“, informiert der zuständige Stadtrat und Vizebürgermeister Daniel Allgäuer. „Ich appelliere hier an ein gutes und faires Miteinander“, so der Vizebürgermeister weiter, „dann wird auch im diesjährigen Winter wieder eine sichere und gefahrlose Nutzung der Gehsteige, Gehwege und öffentlichen Straßen möglich sein.“

Zahlen

Die Stadt Feldkirch benötigt in einem durchschnittlichen Winter über 300 Tonnen Salz und mehr als 200 Tonnen Splitt. Das Streckennetz, das geräumt werden muss, umfasst mehr als 200 Kilometer. 35 städtische Mitarbeiter*innen sind über die Wintermonate im Einsatz.

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