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Jetzt "fließen" die Spenden

Die Spendengelder, die in Oberösterreich bei den verschiedensten Organisationen für die Hochwasseropfer eingegangen sind, werden schon bald zu "fließen" beginnen.

Am Mittwoch wurde bei einer Sitzung im Linzer Landhaus unter Leitung von Landeshauptmann Josef Pühringer (V) die Koordination der Spendenvergabe zwischen dem Land und den Organisationen beschlossen. „Damit ist die rasche und gerechte Verteilung der Spenden gewährleistet“, so Pühringer.

Wie hoch das Spendenvolumen ist, das für die Hochwasseropfer bei den Hilfsorganisationen und sonstigen Institutionen bis hin zu den Medien eingegangen ist, dazu gebe es noch keine Bilanz, jedenfalls handle es sich aber um große Summen, hieß es am Mittwoch. Die Organisationen haben sich nun bereit erklärt, die von ihnen aufgebrachten Spendengelder auf ein Konto des Landes zu überweisen. Von dort soll die Vergabe der Spenden an die Hochwasseropfer zentral und koordiniert erfolgen.

Die Fäden laufen beim Katastrophenfonds des Landes zusammen. Dieser erstellt – in Abstimmung mit den jeweiligen Gemeinden – Listen jener Personen, die Spendengelder erhalten sollen. Ein „Vergabebeirat“, in dem alle Organisationen vertreten sind, die Spenden gesammelt haben, wird vor der Auszahlung der Gelder angehört. „Selbstverständlich wird bei der Erstellung der Listen voller Datenschutz zugesichert“, betonte Pühringer.

Die Spendengelder sollen Privatpersonen zukommen, und zwar jenen in besonders schwieriger Lage. In diesem Sinn seien die Mittel aus den Spenden als „Verstärkung“ und „Ergänzung“ zur offiziellen Katastrophenhilfe vorgesehen. Hochwasseropfer, die jetzt einen entsprechenden Antrag bei ihrer Wohnsitzgemeinde stellen, können davon ausgehen, dass sie „innerhalb weniger Tage“ die Gelder in der Hand haben, kündigte Pühringer an.

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