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Jeder kann für seine Gesundheit selbst etwas tun

©walserimage.com
Dornbirn - Zwölf Gemeindebedienstete und Gesundheitsfachleute haben den ersten Lehrgang Regionales Gesundheitsmanagement abgeschlossen und erhielten am Mittwoch in Dornbirn von Landesstatthalter Markus Wallner ihre Zertifikate.

“Damit stehen speziell geschulte Personen zur Verfügung, die auf Gemeindeebene als kompetente Ansprechpartner für die Koordination und Umsetzung von Gesundheitsförderungsprojekten fungieren”, sagte Wallner.

Ein breites Angebot zur Gesundheitsvorsorge bedeutet mehr Lebensqualität, weniger Krankheiten und damit auch weniger Kosten für ärztliche und medizinische Versorgung. Vorarlbergs Städte und Gemeinden sind im Bereich der regionalen Gesundheitsförderung bereits sehr aktiv. Als Beispiele nannte Wallner das aks-Projekt “schoolwalker”, an dem jährlich etwa 20 Gemeinden mit insgesamt 6.500 Schulkindern teilnehmen, sowie die Bewegungstreffs im Rahmen der Initiative “Vorarlberg bewegt”, die es in allen Bezirken gibt und bei denen jede Woche gut 600 Personen mitmachen.

Die Gemeindeebene ist am besten geeignet, um Projekte zur Gesundheitsförderung umzusetzen, so Wallner: “Hier leben, wohnen und arbeiten die Menschen, hier können wir sie daher am besten erreichen. Die Botschaft lautet: Jeder kann für seine Gesundheit selbst etwas tun.” Beim Lehrgang Regionales Gesundheitsmanagement habe die ressortübergreifende Bündelung aller Kräfte im Land sehr gut funktioniert. Das Konzept wurde von der aks-Gesundheitsvorsorge und Vorarlberg bewegt gemeinsam entwickelt und vom Fonds Gesundes Österreich aufgegriffen, um in Vorarlberg als Pilotprojekt für ganz Österreich umgesetzt zu werden.

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