Jedem Kind zeigen: Du hast Talent!

Heute ist Weltkindertag. Vorarlberg denkt über die Landsgrenzen hinaus...
Heute ist Weltkindertag. Vorarlberg denkt über die Landsgrenzen hinaus... ©Michael Zündel/Caritas
45.000 Kinder in Äthiopien, denen ein Schulbesuch ermöglicht wird.

 

121Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung, die in „Emils Kleiner Sonne“ in Armenien in ihrer Entwicklung gefördert werden. 430 Schulplätze in Ecuador. Die Liste der Hilfe, die die Caritas Vorarlberg durch die partnerschaftliche Unterstützung vieler Vorarlberger Spender*innen für Kinder weltweit leisten kann, ließe sich noch lange fortsetzen. Der Weltkindertag am 20. September soll ein Anlass sein, darauf zu blicken, wie die Kinderrechte in den Partnerregionen gestärkt werden können.

Kinderrechte: Vor über 30 Jahren wurden diese von den Vereinten Nationen beschlossen. Sie formulieren Grundwerte im Umgang mit Kindern über alle sozialen, kulturellen, ethnischen oder religiösen Unterschiede hinweg. Und sie fordern eine neue Sicht auf Kinder als eigenständige Persönlichkeiten. In Ländern, wo Eltern tagtäglich ums Überleben kämpfen müssen, geraten diese Werte jedoch nur allzu schnell in den Hintergrund. Michael Zündel, Mitarbeiter der Caritas Auslandshilfe, bestätigt dies aus seiner langjährigen Erfahrung: „In allen Projekten, die wir schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche umsetzen, legen wir größten Wert darauf, dass die Rechte der Kinder und der Schutz der Kinder gewährleistet sind. Es ist genau definiert, welche Kinderrechte umgesetzt und forciert werden sollen. Wir überprüfen auch laufend und am Ende eines Projektes auch evaluiert. Es sind die Rechte auf Bildung, Schutz vor Gewalt und das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung, die wir dabei speziell in den Fokus nehmen.“

Den Kindern eine Stimme geben
Dabei setzt die Caritas Auslandshilfe auf verlässliche Parnter*innen: „Wir schaffen eine partnerschaftliche, transparente Struktur mit den dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und auch personellen Ressourcen, um mit den Eltern sowie den Lehrpersonen – vor allem aber mit den Kindern und Jugendlichen selbst – die nötige Sensibilisierung und Bewusstmachung Schritt für Schritt zu erreichen. Als sehr gut funktionierende Beispiele nennt Michael Zündel „Hannas Orphans Home“ oder PROCS – dort zeigt sich, dass Bildung nicht nur Lesen und Schreiben umfasst, sondern Kinder und Jugendliche auch bis zum Hochschulstudium gefördert werden.

Vom Straßenkind zum Ingenieur
„Gerade in diesen Projekten zeigt sich immer wieder Erstaunliches. Kinder, die ohne diese Projekte als Straßenkinder aufwachsen hätten müssen, schaffen beispielsweise einen ausgezeichneten Studienabschluss an einer Universität, werden Ingenieur*innen oder Ärzt*innen oder gut ausgebildete Wirtschaftsfachleute“, erzählt Michael Zündel. „In beiden Projekten ist es verankert, dass Kinder ermutigt und bestärkt werden: Du kannst etwas aus dir machen, du hast Talente!“ Immer wieder teilen auch ehemalige Schüler*innen ihren späteren Erfolg und werden zu Förderer*innen: „Unlängst hat beispielsweise ein junger Mann, der durch `Hanna Orphans Home´ unterstützt wurde, Schulmaterialien und Bücher für die Kinder gesponsert, um damit ein wenig davon zurückgeben zu können, was ihm selbst in seiner Kindheit ermöglicht worden ist.“

Die Frage, wie man helfen kann …

Michael Zündel nennt hier als Erstes die Kinderpatenschaften der Caritas Vorarlberg. „Dadurch stärkt jede Spenderin/jeder Spender die Chancen der beteiligten Kinder, dass sie ihre Rechte wahrnehmen und ihre Zukunft möglichst selbstbestimmt gestalten können.“ Aber auch durch landwirtschaftliche und medizinische Projekte werden in erster Linie Frauen und Kinder unterstützt und damit ein Lebensumfeld geschaffen, das Kindern ein gutes Aufwachsen ermöglicht.

 

Mehr Infos: https://www.caritas-vorarlberg.at/spenden-helfen/kinderhilfe

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